Pattern Hack zum MMM

MeineFrühlingskleidungsnähen geht weiter. Das Kleid, das ich gestern anhatte, ist nach einem Pattern Hack oder einer Schnittmusterehe oder wie man das auch immer nennen will, entstanden.IMG_3958 IMG_3968

Ich hab, hier zu sehen, etwas herumexperimentiert, mit dem Ziel mir einen Baukasten für Jersey-Kleider selbst zusammen zu stellen. Zusammengesetzt aus meinen liebsten Schnitten und eigenen Ideen dazu.  Z.B. habe ich hier das Vogue 8379 und Ajaccio verwendet.

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Die Variante ohne Unterbrustband. Danke Nadine für die Info.
Zum besseren Sitz habe ich bei den Oberteile doch jeweils zwei 2cm breite Fältchen unter die Brust gelegt.

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Der Schnitt hat Potential finde ich. Der Stoff ist malwieder ein Viscosejersey, diesmal aus einem kleinen Stoffladen in Enkhuizen.

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Wisst ihr auch beim Fotografieren nie wohin mit den Händen?
Wie jeden Mittwoch verlinke ich meinen Beitrag mit dem MeMadeMittwoch, dem Treffpunkt der sich selbst benähenden. Da ist der Frühling auch deutlich in Form von  mehr Farbvariation eingekehrt.

15 Gedanken zu „Pattern Hack zum MMM“

  1. Die Farben vermitteln schon einmal ein tolles Frühlingsgefühl, vielleicht klappt es dann auch mit den Temperaturen. Toll, dass du deinen für dich passenden Schnitt konstruiert hast: ein schönes Kleid. LG Carola

  2. In die Taille, in die Hüfte, hinter den Rücken oder gestikulierend.
    Ich weiß es auch nie.
    Karin, du wirst es schaffen, dein für perfektes selbst zusammengestelltes Jerseykleid. Die Dokumentationen sind auch interessant zu verfolgen.
    lg monika

  3. Dein Kleid macht mir große Lust weiter an meinem Jerseyschnitt zu arbeiten, ich habe da ja noch was mit Wasserfallausschnitt auf der Wunschliste. Die Hände sind mir auch oft im Weg und ich habe mal festgestellt, dass ich auf vielen Fotos Fäuste mache, was auch seltsam aussieht.
    Liebe Grüße
    Sylvia

  4. Klasse und so frühlingshaft. Ich trau mich an große Muster immer nicht heran, bewundere sie aber an anderen sehr. Steht dir gut und ja, ich weiß auch nie wohin mit den Händen, fürchterlich 😉
    LG Doreen

  5. Schnittmusterehe. Du kommst auf Wörter. 🙂 Dein Kleid ist super. Tolle Stoffwahl und die Zusammenfügung der Schnitte finde ich auch klasse. Mit der Zeit werden wir immer unabhänger von Schnittmustern, wenn wir wissen, wie wir es selbst machen können!

  6. Sehr schön und frühlingshaft, dein neues Kleid. Ja, das mit den Händen kann ich gut nachvollziehen. Immer in die Taschen stecken, wirk auch nicht so toll. Manchmal ist es witzig, sich irgendein Accessoire (Blatt, Lippenstifft, …) zu schnappen – vor allem, wenn ein anderer fotografiert.
    LG
    Constance

  7. Schnittmusterehe gefällt mir, : ); ein bißchen experimentieren lohnt sich, wie man bei dir sieht und ein individuell auf die eigenen Bedürfnisse angepasster Schnitt ist eh unbezahlbar. Ein schickes Kleid.
    Ja, die Hände; ich bin immer froh, wenn ich Taschen am Kleidungsstück habe; ansonsten sehe ich oft erst hinterher auf den Fotos, dass meine Hände ein Eigenleben führen und oft seltsame Haltungen eingenommen haben.
    LG von Susanne

  8. Mir hat mal eine Fotograph gesagt; einfach an der Seite lassen, das schaut am natürlichsten aus. Das mag ich aber auch nicht immer. Hände in die Hüfte stützen ist meine Lieblingsalternative.
    Toll ist das Kleid und auch der Stoff.
    Lg Iris

  9. Arme hängen lassen geht natürlich immer. Am besten aber finde ich Fotos, wenn man irgend etwas „macht“: Haar aus dem Gesicht streicht, Hut aufsetzt, Jacke zuknöpft, Schuhe zubindet – eigentlich egal, was. Dann sieht man nämlich auch die Kleidung „in Bewegung“ und kann sich eine Vorstellung davon machen, ob sie bequem/unbequem ist, ob der Ausschnitt klafft oder ob alles ausreichend bedeckt bleibt, wenn man ein Buch vom obersten Regalbrett nimmt…

    Wieder mal ein richtiges KKK-Stöffchen…

  10. Wie gut, dass Du so schnell bist. So kann ich heute schon sehen, dass aus dem mir mitbesorgten Stoff ein tolles Kleid werden wird 🙂 Dein selbsterstelltes Baukastensystem ist eine clevere Idee!
    liebe Grüße Dodo

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