WKSAL- Ich bin auch dabei

Der Weihnachtskleid Sew Along geht wieder los auf dem MeMadeMittwoch Blog. Es ist jedes Jahr ein großes Happening und ich finde dort immer Schnittinspirationen für das ganze nächste Jahr.

2013 war ich mit meiner Tochter dabei

2014 gleich mit zwei Kleidern vertreten

2015 in Anna

Jedes Mal sind Kleider entstanden, die ich gerne getragen habe.

2016 habe ich eine Pause gemacht, weil ich gemerkt habe, dass der Sew Along nicht mein Rhythmus hat. Im November ist Weihnachten für mich so weit weg, dass ich kaum sagen kann, ob ich überhaupt ein Kleid möchte. Manchmal habe ich eine vage Idee, welchen Schnitt ich gerne in nächster Zeit nähen möchte. Meist verdichten sich meine Pläne erst nach Nikolaus und zum Nähen komme ich eh erst eine Woche vor Weihnachten.

Aber das hält mich diesmal nicht ab mitzumachen. Habe ich doch gemerkt, dass es Einigen so geht.

Meine Idee: Seitdem ich den Schnitt gesehen habe, möchte ich den Schnitt Agate Pencil Dress von Named Patterns nähen.

Der Schnitt liegt sogar schon ausgeplottert hier.

Der Schnitt eignet sich eher für ein elegantes Kleid durch seinen Scheitenschlitz, ist somit also perfekt für Weihnachten. Mein Plan ist, ihn aus Jersey zu nähen, ich möchte es Weihachten bequem haben. Vielleicht aus Glitzerjersey, mal schaun. In nächster Zeit werde ich mal auf Stoffsuche gehen.

Dieser Jersey gefällt mir sehr, der ist von Stoff und Stil. Ich muss ihn mir aber unbedingt im Original anschauen und vor allem mal seine Haptik überprüfen.

Da das Finale am 23.12. stattfindet, ist es sehr realistisch, dass ich das Kleid dann auch fertig habe.  Mal sehen, vielleicht schaffe ich ja auch den Zwischenstand.

Ich freue mich auf eure Inspirationen, vielleicht habt ihr ja auch Stofftipps.

Herbstoutfit

In den letzten Jahren musste ich feststellen, dass ich Röcke am liebsten im Herbst und Winter trage. Ausser Maxiröcke, die gehen auch im Sommer. Leider tendiere ich dann oft zu dunklen Farben und der Rockstapel in meinem Schrank sieht recht düster und einheitlich aus. Aber knallige Farben auf dünnerem Baumwollstoff sind in dieser Jahreszeit auch nicht so mein Ding. Gar nicht so einfach.

In diesen Stoff habe ich mich beim Möbelschweden direkt verliebt und wußte, der wird ein Rock. Die Farben sind nicht knallig und doch sehr  lebendig und passend für den Herbst. Der Stoff ist fest und doch nicht so steif, ideal für einen Rock.

Der Schnitt ist Norma aus einer alten Ottobre. Der Rock hat das Zeug zum Lieblingsrock. In den Schrank schafft er es gerade selten.

Dazu habe ich mir noch ein passendes Renfrew Top genäht. Dieser sehr vielseitige geniale Basischnitt ist von Sewaholicpatterns. Die Version mit dem Rollkragen, der so weit ist, dass er wie ein Wasserfallkragen fällt, ist seit Jahren mein liebster Winter-Shirt-Schnitt. Ich habe Shirts aus dem Schnitt in allen Farben mittlerweile. Der Kragen ist warm, vor allem am Nacken, befördert keine Luftnot und man kann sich mit ihm auch ungestraft nach vorne beugen, ohne dass das Gegenüber den Durchblick bis zum Bauchnabel  bekommt. Es gibt den Schnitt auch mit Rundausschnitt, V-Aussschnitt oder kurzem Ärmel. Alle Varianten sind in meinem Schrank zu finden.

Und jetzt freue ich mich auf den bunten, immer wieder neu inspirierenden Reigen, der gutgekleidete und sich selbst benähenden beim MeMadeMittwoch.

Sybille moderiert heute in einem atemberaubenden Wintermantel.

 

 

Amelie als Wintervariante – enthält Werbung

Mein liebster Kleiderschnitt in diesem Sommer war Amelie von Pattydoo. Alle meine drei Sommerkleider nach dem Schnitt wurden rauf und runter getragen. Ganz klar musste es davon auch einige Herbst-/ Windervarianten geben.

Freundlicherweise stellte mir Stoff und Stil dafür drei unterschiedliche Jerseys zur Verfügung. Und so nähte ich den selben Schnitt aus drei leicht unterschiedlichen Stoffen.

Meine Lieblingskulisse am Meer nutzen wir malwieder für die Fotos. Um die Frisur brauchte ich mir dabei keine Gendaken zu machen.

Kleid eins ist aus einem dünnen Viscosejersey. Mein farblicher Favorit. Ideal für den Herbst, sowohl farblich als auch von der Dicke des Stoffes.

 

Kleid zwei aus einem Baumwolljersey ist eindeutig mein Musterfavorit.

Man sieht gut, auch bei festeren Baumwolljersey funktioniert der Knoten und die Raffung fällt gut.

Kleid Nummer drei ist aus dickerem Viscosejersey und mein haptischer Favorit. Der Jersey ist so dick und weich, das Kleid erinnert an Jogginganzug, gemütliche warme Stunden auf dem Sofa und sieht trotzdem so gar nicht danach aus.

Die Stoffe von Kleid eins und drei habe ich online nicht gefunden. Im Laden gibt’s oft ein größeres Sortiment.

Zu nähen waren diese drei Jersey wirklich gut, bis auf die Falten habe ich sie alle drei komplett mir der Overlock genäht.

Ich freue mich schon auf die kälteren Tage, bin auf jeden Fall super gewappnet.

Probekleid und richtiges Kleid – Knip

Ich liege krank im Bett, deshalb reihe ich mich heute etwas später zum MeMadeMittwoch ein. Nachdem ich den ganzen Tag das tolle Kleid von Nina bewundert habe.

Wie gut, dass ich schon am Wochenende Fotos gemacht habe.

Wenn ich einen neuen Schnitt ausprobiere, gehe ich meistens  so vor. Das erste Exemplat nähe ich aus günstigem nicht so geliebten Stoff. Wenn mir der Schnitt zusagt, wird er ein zweites Mal, meist direkt danach, aus einem Stoff genäht, den ich mehr mag. Mit den erforderlichen Änderungen.

Bei diesem Kleid war das irgendwie ganz anders.

Der Schnitt ist aus der Knip10/17. (Die Fashion Style abzubestellen und das Knip Abo direkt in Holland zu bestellen war eine meiner besten Entscheidungen im letzten Jahr )

Nummer 26

Das erste Kleid habe ich in 2h schnell und unkompliziert genäht, auf meine Lange gekürzt, fertig. Es waren keine Änderungen nötig, das Kleid sitzt super.

Beim Zweiten ging schon beim Zuschneiden etwas daneben. Die Falten im Rockteil lagen auf der falschen Seite, ich habe das Schnitteil wohl links aufgelegt. Aber ich mag den Stoff und er ist etwas dicker und somit Wintergeeignet.

Deshalb habe ich das mal geflissentlich übersehen mit den Falten. Auch beim Oberteil habe ich irgendetwas anders gemacht. Der Ausschnitt war viel weiter, saß nicht so richtig. Nachdem ich es 2x aufgetrennt habe, sitzt es jetzt halbwegs.

Fazit der Schnitt ist schön, das Probekleid besser als der zweite. Egal, ich trage sie beide. Kennt ihr das?

 

Die Ergebnisse eines tollen Nähwochenendes

Das letzte Wochenende durfte ich nähend mit ein paar netten Nähboggerinnen im Münsterland verbringen. Schön wars.

Neben vielen schönen Erinnerungen und neuen Nähfertigkeiten brachte ich auch ein paar neue Kleidungsstücke und Fotos für heute mit. Danke an Claudia und Susi für die Fotos.

Die Flint Pant von Megan Nilsen gefällt mir so gut, dass ich sie direkt nochmal genäht habe, jedoch mit keinen Änderungen:

unglaublich viel verlängert, die Kellerfalte vorne habe ich zur normalen Falte (Bundfalte) gelegt, Das sieht am Bauch viel besser aus. Die Leibhöhe habe ich etwas verlängert und angepasst. So mag ich diese Hose noch viel mehr.

Der Stoff ist ein verschwaschener Sommerjeans aus Münster.

Das Oberteil zur Hose ist der Schnitt Imani aus der neuen  La Maison Victor.

Eigentlich ein Kleid, ich weiß. Aber als Kleid sah es an mir sehr seltsam aus. Zudem war der Stoff zu steif für das Kleid. Ich hatte aber kein weich fallendes Stück Stoff über 2 Meter. Deshalb wurde er gewählt. Und weil ich den Stoff so mag ( Monika hat ihn mir bei KBC gekauft), habe ich das Kleid kurzerhand abgeschnitten und ein schönes Oberteil erhalten, das zu meinen Hosen passt. Der Schnitt gefällt mir so gut, dass ich ihn bestimmt noch mehrmals als Shirt nähen werde.

Die zweite Hose, die auch zum Top passt ist eine Alexandria von Named.

Veränderungen: Beine verlängert und verbreitert. Diese Hose ist unglaublich, sie sitzt super, obwohl sie ein Gummibündchen hat. Ich werde jetzt wie Claudia in Serie gehen: Stoffe liegen hier schon bereit. Dann werde ich sie jedoch noch länger zuschneiden und auch bei ihr die Leibhöhe verlängern. Ansonsten ist der Schnitt perfekt.

Ich wünsche euch einen schöne MeMadeMittwoch, Rothedinge darf heute vortanzen als Gastbloggerin in einer sagenhaft schönen Coulotte.

Es wird Herbst und meine Flint Pant ist endlich fertig

Heute gehe ich in meiner neuen Flint Pant zum MeMadeMittwoch.

Obwohl diese Hose sehr schnell genäht ist, habe ich vom Zuschnitt bis zur Fertigstellung über 6 Monate gebraucht. Irgendwie kam der Sommer dazwischen. Denn der Stoff ist eher Anzugstoff, sehr weich, aber auch warm.

Nachdem ich die Hose fertig genäht hatte, habe ich sie direkt am Sonntag angezogen, um meine Tochter nachts vom Flughafen abzuholen. Die Wartezeit haben wir dann auch direkt genutzt, um Fotos zu machen.

Die Flint hat  ein ungewöhnliches und trotzdem sehr schönes Tragegefühl. Ich mag diese weiten Beine sehr. Eine weitere aus Jeans ist schon geplant. Mal sehen, ob sich weite Hosen bei mir im Alltag durchsetzen, ob ich die Weite um die Hüfte so mag, weiss ich noch nicht.

Dazu trage ich ein altes Joana Shirt  von Jolijou, der Schnitt ist ein echter Klassiker, und meinen liebsten Jackenschnitt McCalls 6996, Klassiker Nummer zwei.

Katharina moderiert heute den MeMadeMittwoch auch in FlintPants, was für ein schöner Zufall.  Und was tragt ihr heute zum MeMadeMittwoch, einen Klassiker oder etwas Neues, ich bin gespannt.

MeMadeMittwoch mit dem schönsten Ferienerlebnis

Heute geht der MeMadeMittwoch wieder los und das finde ich ganz wunderbar.

Wir werden gefragt, was unser schönstes Ferienerlebnis war. Gar nicht so einfach. Bei mir verlief der Sommer ganz anders als geplant. Der große Urlaub fiel aus, ich verreiste nur kurz das ein oder andere Wochenende. Auch wirklich viele freie Tage gab es nicht, es war ein arbeitsreicher Sommer.

Aber wenn ich nachdenke, dann kreisen die zwei besten Sommerereignisse auch diesen Sommer ein. Das eine war zu Beginn, das andere zum Schluss. Und bei beiden gab’s ein passendes Kleidungsstück, wie praktisch.

Das erste schöne Erlebnis in diesem Sommer war der Abiball meiner großen Tochter. Eigens dazu habe ich mir ein Etuikleid genäht und von Sebastian Hoofs anpassen lassen, damit ich mal einen guten Etuikleidschnitt für mich habe. Hier erzähle ich mehr dazu. Vor lauter Aufregung haben wir ganz vergessen Fotos von mir und dem Kleid alleine zu machen. Das habe ich an einem Wochenende am Strand nachgeholt und zeige euch (nochmal) diese schönen Fotos.

Das zweite schöne Ferienerlebnis war das Wochenenden in Stockholm, das wir meiner Tochter zum Abitur geschenkt haben. Und auch dafür habe ich ein passendes Kleid genäht, das ich sehr liebe. Ein Inari von Named Patterns aus Stoff vom Stoffschrottplatz in Münster. Hier habe ich es bei meinem Besuch bei Marimekko an.

Egal wie blöd der Sommer war, etwas Nettes war doch trotzdem dabei. Danke an das MMM-Team für die Erinnerung. Und jetzt bin ich gespannt auf eure Erlebnisse und passenden Kleidungsstücke dazu.

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Vogue 1027 leicht abgewandelt

Lieblingskleid Nummer zwei in diesem Sommer auch mehrfach genäht und sehr gerne getragen:

Vogue 1027 leichte abgewandelt. Den Rock habe ich schmaler geschnitten, den Bindegurt habe ich ganz weggelassen. Ich glaube, den Schnitt gibt es leider nicht mehr zu kaufen.

Und weil’s so schön war, gibt es wieder viele Strandfotos.

Die beiden folgenden Stoffe sind vom Stoffoutlet in Wickrath. Tolle Stoffquelle.

Diesen Stoff habe ich aus Maastricht. Ich habe lange überlegt, welcher Schnitt zu diesem großen Muster passt. Deshalb entstand daraus eine Maxiversion.

Danke für die Inspiration an ArtundStil.

Abiballkleid oder das perfekte Etuikleid

Ein gut sitzendes Etuikleid war schon lange ein Traum von mir. Leider produzierte ich nur schlecht sitzende Etuikleid-Säcke und hatte das Thema für mich schon abgehackt.

Mit meinem liebsten Schneidermeister hatte ich die Idee einen Etuikleidkurs zu machen, in dem diese Kleider von ihm angepasst wurden. Im Gegensatz zu mir, weiß er nämlich genau, wie das geht (z.B. vor allen an den Seiten und den Abnähern, nie im Rücken an der Mittelnaht Stoff wegnehmen). Er sieht, wo etwas nicht sitzt mit einem Blick und hat Übung bei der Sache.

Mit drei weiteren Nähsüchtigen trafen wir uns vor einiger Zeit bei Sebastian zum Anprobieren und vor allem Anpassen. Wir hatten alle ein bis zwei Etuikleider vorbereitet, also schon geheftet, diese Kleider wurden dann angepasst und können von uns jetzt als Prototyp genommen werden.

Ich musste dabei feststellen, dass mir ein schmales Etuikleid mit Prinzessnähten  nicht steht. Ein Kleid mit Abnähern aus leicht strechtigem Stoff  jedoch passt zu mir und meiner Figur. Als Schnitt nahm ich den Etuikleid-Schnitt aus dieser Zeitschrift 6/16, jedoch ohne Ärmel.

Aus leicht stretchigem Material von Alfatex habe ich dann nach dem angepassten Schnitt ein Abiballkeid genäht, in dem ich mich bewegen kann und sehr wohl fühle.

An dem Abend des Abiballs meiner großen Tochter waren wir so beschäftigt, dass wir ganz vergessen haben, mich und das Kleid mal alleine abzulichten. Deshalb habe ich es auch mit zum Strand genommen.

Das Kleid passt in jedes Ambiente.

Und da sehr viele Fotos entstanden sind, weil wir so viel Spaß hatten, zeige ich euch ein paar mehr.

Einen weiteren Schnitt mit Prinzessnähten mit weitem Rockteil habe ich auch angpasst.  Aber für das Kleid habe ich noch nicht den Stoff und die Zeit gefunden.

Amelie von Pattydoo

In letzter Zeit fehlte mir zum Bloggen etwas Zeit, aber vor allem der Fotograf. Das Fotografieren haben wir jetzt nachgeholt. Am vorletzten Wochenende war ich an einem schönen Ort, habe all meine unverbloggten Kleider in einen Rucksack gepackt und eine kleine Fotosession am Strand veranstaltet.

Meine Schnitt-Entdeckung in diesem Sommer ist Amelie von Pattydoo. Ein Fake-Knoten- Kleid, das super sitzt und schnell genäht ist. Rock und vorderes Oberteil werden zuerst ganz normal zusammen genäht. Durch raffinierte Falten, die dann zusammen geheftet werden, kommt dieser Knoten Effekt zustande.
Das ganze Anleitung wird, wie bei all ihren Schnitten, in einem Video erklärt. Das ist besonders bei den Falten sehr hilfreich.

Ansonsten ist das Kleid schnell und unkompliziert zu nähen.

Von meiner ersten Variante  (hier auf meinem liebsten Stoffmarkt in Maastricht) war ich so begeistert, dass direkt zwei weitere nachfolgten, die ich auch ständig vor allem zu Arbeit trage.

Für den Herbst ist eine Variante mit längerem Ärmel geplant. Vielleicht auch zwei oder drei.

Ich wünsche euch einen erholsamen Rest-Sonntag.

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