Letzer Tag MMMay und 12 Top Challenge

Die Aktion 12 Top Challenge von Stant Lucia Patterns fand ich zum Jahresanfang ’ne tolle Idee. Leider mußte ich im Laufe des Jahres festellen, dass ich immer weniger Shirts nähe, da ich immer mehr Kleider trage.

Ausserdem fällt es schwer, sich für eine Aktion über ein Jahr lang „festzulegen“, hab ich gemerkt. Ich nähe immer lieber nach Lust und Laune und nicht nach Sew-Along-Zielen – mittlerweile. Wenn aber was passt, dann verlinke ich gerne und bin bei Aktionen dabei. Und so passt es heute ganz gut. Zudem ist das Schöne bei der Top Challenge, dass man ganz locker mitmachen kann. Und so wird es bei mir eher eine 4-6 Top Challenge, auch gut.

Zu meinen Röcken passen fast nur schwarze Oberteile. Und statt mich darüber zu ärgern, dass das so ist, habe ich beschlossen, diese Lücke in meinem Kleiderschrank mal mit Selbstgenähtem aufzufüllen.

Einer meiner ersten und auch liebsten Shirt-Schnitte ist das Wasserfallshirt von der Erbsenprinzessin. Oft vernäht und gerne getragen. Der Kragen fällt nicht zu tief und auch ansonsten sitzt der Shirt, egal aus welchem Jersey ich es bisher genäht habe, immer gut.

IMG_2892In Verl habe ich einen schweren Seidenjersey gekauft. Fragt mich nicht, was das ist. Die Verkäuferin in Verl hat es so benannt. Es ist herrlicher Stoff, flutschig und doch sehr gut zu nähen, kühlt oder wärmt auf der Haut, je nach Temperatur und dann auch immer das von mir gewünschte. Ich hab schon ein Unterkleid aus dem Stoff, dass eins meiner Liebsten und am häufigsten getragenen ist.

IMG_2893Zum letzten Tag im MMMay15 trage ich zu diesem Shirt meinen Hollyburn aus Waxprint.

 

Hier herrscht leichtes Chaos

Mein Beitrag zum Heutigen MMM kommt heute etwas später.

Heute morgen habe ich festgestellt, dass einige Fotos von meinem blog verschwunden sind. Jetzt haben wir die Ursache gefunden – wenn man etwas auf der Festplatte löscht, löscht man es auch bei flikr- und die Fotos werden mit und mit zurückgeholt. Wir haben nämlich nie den Papierkorb geleert, glücklicherweise.

Noch ganz beseelt vom Finale des „The Great British Sewing Been“ gestern abend, muss ich leider mitteilen, dass es bei mir heute nichts Neues zu zeigen gibt. Die letzten Wochen waren nähtechnisch etwas frustig. Ich habe unfreiwilligerweise ein paar Nachthemden produziert, als ich ein paar neue Schnittmuster für Jerseykleider ausprobiert habe. Zwei unfertige Jerseykleider, die danke netter Hilfe hoffentlich besser passen werden, liegen noch hier. Zudem warten ein paar Kleider aus Webware auf die Fertigstellung. Habe jedoch festgestellt, dass ich gerade eher Sommer- als Frühlingskeider nähe. Selbst beim Frühlingskleid Sew Along hab ich mir ein Sommerkleid ausgesucht.  Das hat wohl damit zu tun, das es bei uns in Haus und Garten sehr schnelle warm wird, sobald die Sonne raus kommt und ich dann direkt ein Sommerfeeling bekomme. Soviel zum antizyklischen Nähen.

Tja und zwei Unterkleider liegen fast fertig auch noch hier. Auch da nähe ich etwas antizyklisch zum „Untendrunter Sew along“ von Catherine. Tolle Idee, ich werde fleißig mitlesen. Aber mein Schnitt ist auch fast zu  simpel für ein sew along.

Deshalb trage ich heute, wo es zwar sonnig, aber doch wieder kälter ist, einen meiner ersten A-Form Cordröcke aus dem Buch „Rockfestival“ von MMe Zsazsa  mit Amy Taschen und ein Wasserfallshirt von der erbsenprinzessin, das ich schon häufiger genäht habe.

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Cordröcke sind im Frühling super, denn man kann sie bei jeder Temperatur  tragen.

Und damit meine Laune nach all dem Chaos und halb fertigen Dingen etwas besser wird, habe ich mir das zugelegt:

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Das Buch zur Sendung. Eine ausführliche Beschreibung findet ihr bei drehumdiebolzeningineur. Es ist wirklich ein schönes Buch mit vielen tollen Schnitten.