Wickelkleid MeMadeMotto

Heute gibt’s beim MMM das Motto Wickelkleid. Ein Thema wie für mich geschaffen.
In diesem Jahr habe ich viele verschiedene Jersey -Wickelkleidschnitte genäht und ich trage sie fast täglich, zu allen Gelegenheiten.

Nach mehreren Monaten Wickelkleid-Praxis kann ich nun das ideale Kleid folgendermaßen beschreiben:

  • Es besteht jeweils aus einem Oberteil und einem Rockteil,  (also Ober- und Rockteil bestehen nicht aus eine Teil). Es hat somit durch die Teilungsnaht eine deutlich gekennzeichnete Taille.
  • Es hat Abnäher am Oberteil, die dem Oberteil eine gute Passform geben. Der Schnitt macht also die Passform aus und nicht das Zusammenzurren mit dem Bindegurt.
  • Kleider ohne Taillenband sitzen bei mir meist besser. Keine Ahnung warum.
  • Der Rock muss ausgestellt sein, also mindestens eine A-Form haben.
  • Der Ausschnitt darf nicht aufklaffen, wenn ich mich hinsetze. Entweder ist der Schnitt gut oder ich versäubere den Ausschnitt mit einem Bündchen, das läßt ihn weniger aufklaffen.
  • Die Rockteile müssen weit überlappen, damit der Rock nicht zu schnell aufklappt. (Ergänzung von Fröbelin, Danke!)
  • Der Jersey sollte nicht zu dünn sein, das stört oft den Tragekomfort.

Diese Kriterien erfüllen bei mir vor allem zwei Vogue Schnitte.

Das Fake Wickelkleid Vogue 1027 für heute nochmal genäht, aus feinem Viscosejersey aus Paris. Hier finde ihr men erstes Kleid nach dem Schnitt aus dem letzten Jahr

IMG_2708IMG_2702Änderungen: Ich ziehe im Rückenteil keinen Gummi ein und den Bindegurt nähe ich nur ans Rückenteil fest. Vorne wird er locker gebunden. Das Oberteil hab ich 2cm verlängert. Das ganze Kleid mindestens 10cm gekürzt. Das mache ich aber bei allen amerikanischen Schnitten, obwohl ich recht groß bin. Meine Kleider sind meistens (knapp) knielang. Ach und auf die Taschen hab ich diesmal auch verzichtet.

IMG_2712Mein zweiter liebster Wickelkleidschnitt ist der Vogue 8379. Davon brauche ich auf jeden Fall noch ne Sommervariante.

IMG_2713So und jetzt bin ich gespannt auf eure Wickelkleiderfahrungen und auf die anderen gut gekleideten Damen beim MeMadeMittwoch.

Und dies ist natürlich auch mein Beitrag zum MeMadeMay 15 Tag 13.

Wiebkekleid: Vogue 8379

Mein erster MemadeMittwoch nach vier Wochen Pause. Denn wenn man kreativ bleiben will, muss man auch schonmal kreative Pausen machen.

Die Fotos sind am Montag noch auf Juist entstanden. Diese Kulisse wollte ich unbedingt nutzen. Das war ’ne herrlich lustige Fotosession am Strand. Nochmal danke an Steffi, die mich nicht nur fotografierte,  sondern auch so kluge Anweisungen gegeben hat, dass ich es geschafft habe, nicht so steif herumzustehen. Gar nicht so einfach, lockere nicht gestellte Fotos zu machen, finde ich.

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Ich hab mein drittes und bestimmt nicht letzten Kleid nach meinem momentanen Lieblingsschnitt Vogue 8379 an. Den Stoff hat Wiebke mir besorgt, nett wie sie ist. Vor einiger Zeit hab ich mich in den Stoff verliebt, als sie ihn auf Twitter zeigt. Und als ich sie mal traf und das erzählte, hat sie ihn mir kurzerhand besorgt. Ich glaube hier. Und deshalb hat mein Mann das Kleid „Wiebke-Kleid“ getauft, ja so ist das. Man(n) muss ja bei den vielen Kleidern, die ich mittlerweile habe, den Überblick behalten. Den Kleidern Namen/ Beschreibungen zu geben ist da ganz praktisch.

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Das Kleid habe ich wie immer 10-20 cm gekürzt (erinnere mich nicht genau)  und wieder Ärmel in 3/4 Länge geschnitten. Dem Ausschnitt bin ich mal mit einer anderen Technik zu Leibe gerückt, in der Hoffnung, dass er dann nichtmehr so doof aufspringt. Hat gewirkt, deshalb lohnt es sich weiterzulesen.

Den Ausschnitt habe ich nicht mit einem Beleg versehen, sondern am Rand Formband aufgebügelt, dass ist ein schmaler Streifen Vlieseline, durch das ein Faden läuft, der die Vlieseline in Form hält. Der Ausschnitt wird damit also nicht immer weiter.

Das ist Formband:

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Den Rand vom Ausschnitt hab ich dann nur umgeklappt, gebügelt und mit einem einfachen Stich festgenäht.

Das ist die linke Seite vom Ausschnitt hochgeklappt, damit man das Formband sieht:

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So sieht das Ausschnitt dann von innen aus:

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Nichts klappt mehr auf, wenn ich sitze, und ich muss die viel zu breiten Belege nichtmehr umständlich reinstopfen, wenn sie mal wieder rauskommen.

So und jetzt schlendern wir rüber zur frühlingshaften Garderobe  der anderen Damen und zur fabelhaft gemütlichen oversize Jacke von Lucie, mit der sie heute den MeMadeMittwoch moderiert.

im Vogue 2900 zum MMM

Bei der Annäherung hat die liebe Chrissy mir gezeigt wie man ein Kleid komplett füttert.  Ein großes Danke an dieser Stelle nochmal dafür. Trotz diverser Anleitungen im Netz hatte ich davor großen Respekt und es irgendwie nie so richtig verstanden, wie es geht. Aber bei gemeinsamen Nähkränzchen im großen oder kleinen Rahmen ist das gegenseitige Helfen und Erklären selbstverständlich und einfach unbezahlbar. Jetzt finde ich das Füttern von Kleidern halb so wild und sollte schnell eins hinterher nähen, damit ich es ja nicht vergesse.

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Der Schnitt: Vogue 2900 der Stoff vom Lappenmarkt in Maastricht, die Paspel spontane Spende von drehumdiebolzen. Eigentlich wurden Schnitt und Stoff schon im Spätsommer fürs Weihnachtskleid gekauft, aber danach war mit dann im Dezember gar nicht.
Leider hab ich das Kleid zwei Nummern zu groß zugeschnitten. Laut Masstabelle stimmt das, aber in der Passform gar nicht. Deshalb mußte ich sehr viel Anpassung vornehmen, und vor allem die Taschen haben etwas darunter gelitten, weil sie immer kleiner wurden, aber der Eingriff ist gerade noch groß genug.

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Bei Vogue gehe ich jetzt nach meiner Größe und nicht mehr nach der Maßtabelle, wieder was dazu gelernt. Davon abgesehen finde ich den Schnitt wunderschön. Das „tiefergezogene“ Taillenband gefällt mir sehr, verdeckt den Bauch und betont trotzdem die Taille.

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Das Kleid trägt sich wunderbar. Ich hatte echt Bedenken,  dass ich Webstoff furchtbar unkomfortabel finde und Futter auf der Haut nicht mag. Gar nicht. Das Kleid ist wunderbar anpassungsfähig und bequem, es zwickt und zwackt nicht und wird sehr gerne getragen.  Ich werde umschulen müssen, denn für meinen Job bin ich damit etwas overdressed. Jedoch an den letztenWochenenden gab es ein paar Geburtagsfeiern (ohne Schnee)  und ein sehr schönes Paarwochenende mit Hotelaufenthalt (mit Schnee) und so hatte ich genügend Tragegelegenheiten und Zeit für schöne Fotos.

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Mit Julia Jacke, weil es doch noch etwas kalt ist für ärmellose Kleider.
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Direkt aus dem Winterurlaub und ich hoffe für sie auch aus dem Schnee, begrüßt uns heute Wiebke beim MeMadeMittwoch mit einem sagenhaft schönen Strickkleid, das für diese Jahreszeit eher angemessen ist.

Schnitt Vogue 2900

Stoff : Freitagsmarkt in Maastricht

AnNÄHerungekleid Nummer eins

Bei der anNÄHerung am Wochenende habe ich zwei Vogue Kleider genäht und unseren Film und Serien sew Along ( das ist der Arbeitstitel), der am 15.3. startet schon mal ein bißchen vorbereitet.

Das erste Kleid, dass ich quasi zur Entspannung  genäht habe,  weil aus Jersey und ein bekannter Schnitt, war das Vogue 8379. Den Jersey hab ich bei meinem letzten summer sale Markt Besuch in Maastricht entdeckt und er wurde direkt für diesen Schnitt gekauft.

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Als ich am Sonntag abend aus Bielefeld kam, bin ich flugs reingeschlüpft und damit zum Fanta 4 Konzret gedüst. (deshalb gibts auch nur ein Foto)
Seitdem mochte ich es nichtmehr wirklich ausziehen.
Der Schnitt ist super. ich habe ihn jedoch ein gutes Stück gekürzt. Was mich stört: der Ausschnitt klafft beim Sitzen etwas auf. Beim nächsten seiner Art ( das bald folgen wird) werde ich den Ausschnitt auf jeden Fall anders versäubern. Ansonsten entwickel ich mich zum großen Vogue Fan. Die Schnitte überzeugen mich sehr, weil sie bei mir wunderbar sitzen  und auch die Erklärung gefällt mir. Einzig der Preis ist etwas heftig, deshalb warte ich den nächsten Vogue sale ab und werde dann gnadenlos zuschlagen.

Dass meine Marktstoffe nach Bielefeld jetzt vernäht sind macht gar nichts. Am Freitag haben wir einen kleinen Abstecher nach Verl gemacht und dort danke guter Gesellschaft und bester Beratung eingekauft.

Die bestangezogendsten Frauen Deutschlands sind heute wieder hier beim MMM zu finden. Heute tanzen die bestangezogensten Frauen Leipzigs vor und laden uns alle zu einem Bloggertreffen ein, was für eine schöne Idee.

Schnitt: vogue 8379
Stoff:  Markt in Maastricht.

Noch ein Vogue 9025 zum MMM

Eigentlich wollte ich den heutigen MMM schwänzen, aus Zeitmangel und weil mein Fotograf und ich selten zusammentreffen ,wenns grad mal hell ist für schöne Fotos im Freien. Aber nachdem ich Sylvias heutigen Beitrag gelesen habe und was sie so alles anstellt um Fotos zu machen, war ich hochmotiviert mich heute doch noch
einzureihen.

Also musste der Meerschweinchenkäfig als Kamerastativ herhalten und die fast letzten Lichtstrahlen nach der Arbeit wurden für ein paar schnelle Fotos genutzt. Geht doch.

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Heute trage ich mein Probekleid zum Kleid von letzter Woche ein Vogue 9025
mit Shirt Eve von allerleiblichst, das ich  im letzten Jahr genäht habe.
Der Stoff ist ein etwas zu polyhaltiger Romanit vom Maybachufer, jedoch für ein Alltags- und Probekleid OK.

Diese ärmellosen Kleider mag ich gerade besonders gerne. Kleider mit Ärmeln aus dickeren Stoffe sind mir oft zu warm. Da sind diese Kleider ne tolle Alternative.

Geplant ist ein weiteren Kleid aus dem Schnitt von einem dieser tollen Stoffe von fashion for designers. Es wurde ja an einigen Stellen schon über unseren Besucht dort berichtet, jetzt stehen wir sogar auf ihrer homepage. Gestern kam das Päckchen aus Spanien mit meinem bestellten Stoff hier an und ich zeig euch mal den Inhalt auf Wunsch einer einzelnen nähenenden und laufenden Dame .

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Und jetzt reihe ich mich gerne ein, zu den mal wieder gut gekleideten Damen beim MMM, heute moderiert von Lucy, die  es „schuld“ ist, dass ich mir heute endlich ein Handmaß gekauft habe.( Finde nur gerade ihren blogbeitrag nicht dazu)

Und schicke ein zustimmenden Kopfnicken zu Nastjusha, die es heute sehr schön zusammengefasst hat: Die Nähbloggerszenen hat auch mein Leben ( und meinen Kleiderschrank) um einiges bereichert.

Euch vielen Dank dafür!

Nähnerdflausch-Erinnerungskleid Vogue 9025

Mein neustes Kleid, dass ich euch heute vorstelle (leider auch nur mit Indoor-Fotos), ist ein Nähnerdflausch-Erinnerungskleid.

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Das Oberteil ist aus Romanit vom Maybachufer, den ich zusammen mit einigen netten Berlinerinnen einkaufen durfte, hier hab ich davon berichtet. Der Rock ist aus Romanit mir Pepitamuster. Den Stoff habe ich letztes Wochenende bei Fashion for designers eingekauft. Wir Kölner haben drei Tage Besuch bekommen von einigen Bielefeldern Nähnerds und Monika aus dem Süden. Wie wir am Samstag des Showroom von Fashion for designers unsicher gemacht haben, wurde auch schon hier und hier und hier berichtet.

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Wenn ich das Kleid also anziehe, erinnere ich mich noch mal besonders an die sehr schönen Begegnungen, die unsere manchmal doch etwas verrückte Community so hervorbringt.

Der Schnitt ist mein neuster Vogue-Schnitt: V9025. Ich war auf der Suche nach einem sehr gut abwandelbaren Standartschnitt. Ein Etuikleid mit Prinzessnähten, weitem oder engem Rock. Das Kleid sollte mit und ohne Ärmel gut aussehen. Meine erste (es ist eigentlich das zweite, das Probekleid zeige ich später mal) Variaten ist ohne Ärmel, damit ich verschiedene Shirts drunterziehen kann. Der Rockansatz sitzt bei diesem Kleid nicht in der Taille sondern hüftig und verlängert so optisch den Oberkörper, mal was Anderes fand ich.

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Änderungen: ich habe es um ca 15cm gekürzt und den Ausschnitt vergrößert. Das Rockteil ist verschmälert und statt aus acht nur aus zwei  Teilen geschnitten. Bei dem Muster fand ich das passender.

Die Kombination der beiden Stoffe war erstmal nicht meine Idee. Brigitte, eine Kölner Näherin, die nicht bloggt dafür aber tolle Kleider näht, gab mir beim Im-Stoff-Schwelgen diesen Tipp. Vielen Dank noch mal an Brigitte an dieser Stelle.

Der rote Romanit war eigentlich ein Überbleibsel von meinem neusten Blazer. So neu, dass die Knöpfe noch fehlen. Ich zeige ihn euch trotzdem mal, denn er passt wunderbar zum Kleid.
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Der Romanit ist wenig polylastich, etwas dünner als normaler Romanit und fällt sehr schön. Leider kann ich mich nichtmehr erinnern, an welchem Stand ich ihn gekauft habe, sonst würde ich versuchen noch ein paar andere Farben in Berlin nachzuordern.

Mit dem Blazer wird die Kombi ein wenig Business chic. Ist gut so, sowas hab ich nämlich eher selten. Der Schnitt ist aus der Meine Nähmode plus 1/14. In Gr 42 passt er wunderbar. Es waren keine Anpassungen nötig. Die beiden Vorderteile sind gleich lang, auch wenn es auf dem Foto etwas anders wirkt.

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Jetzt freu ich mich auf die anderen selbstgemachten Kreationen, die beim MMM zu finden sind. Und ganz besonders auf die heutige Gastbloggerin Nastjusha. Ihr blog Minervals pool ist einer meiner am liebsten gelesenen blogs, seitdem ich sie beim Stoffwechsel entdeckt habe.

Vogue 1027 gibt’s jetzt auch bei mir

Auch ich reihe mich ein in die Lemmingkleid Reihe Vogue 1027. Zu bewundern gibt es das Kleid schon bei Wiebke, Mema, (hier gibt’s Mema’s obligatorische Schnittmusterbeschreibung) , Steffi und seit gestern bei dickes Paulinchen, um nur ein paar zu nennen.

Eigentlich wollte ich das Kleid noch vor meinem Urlaub nähen und hatte eher aus Verlegenheit diesen für mich eigentlich viel zu pinken, jedoch sehr flutschigen leichten Jersey gekauft, weil ich kein passend großes Stück Jersey mehr für dieses Kleid hatte. Diese Polyetwas Stoffe mag ich im Sommerurlaub oder wenn es ganz warm ist ganz gerne, weil sie so leicht sind.

Aber es kam malwieder anders als geplant. Vor dem Urlaub wurde das nichts mehr.

In der letzen Woche (nach unserem Urlaub) habe ich unser Gäste-Arbeits-Kramablege-Zimmer in ein Nähzimmer für mich verwandelt. Herrlich, zwei Nähmaschinen, genügend Platz, ein Radio und ein Tür die ich schließen kann… so ähnlich stelle ich mir das Paradies vor.

Das Vogue 1027 war das erste Kleid, das ich für mich in meinem neuen Zimmer genäht habe. Der Stoff war so flutschig, dass meine Overlock sich geweigert hat, aber mit dem elastischen Zick-Zack-Stich von meiner Nähmaschinen ging das Zusammennähen ganz gut. Glücklicherweise verschluckt das Muster die ein oder andere Unebenheit.

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Auch ich kann bestätigen, dass ich seit Fertigstellung in dem Kleid quasi wohne und wenn ich wüßte, dass der Sommer uns noch etwas treu bleiben würde, hätte ich schon das nächste zugeschnitten. Ich zöger jedoch noch etwas.

Meine Änderungen: beim Zuschneiden habe ich den Rock schon um 15 cm gekürzt, das Gummiband hinten hab ich rausgelassen und statt eine Schleife vorne zu binden, wickle ich mir das Band einmal um den Bauch und knote es hinten, das mag ich lieber.

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Wenn ich wüßte, wie ich für das Kleid lange Ärmel basteln könnte, würde ich es mir auch im Wintern nähen, aber da werde ich wohl auf Vogue 8379 zurückgereifen müssen, das ja ähnlich geschnitten ist.

Auf jeden Fall bin ich jetzt ein großer Vogue Fan geworden. Die Schnitte sitzen super und sind trotz Englisch gut verständlich erklärt und beim Sale auch wirklich bezahlbar. Meine nächste Vogue-Wunschliste wächst schon und der nächste Sale kommt bestimmt.

Vogue 8379

Schon länger bin ich auf der Suche nach einem schönen Schnitt für ein Wickelkleid. Beim MeMadeMay14 hab ich ein Wickelkleid entdeckt, das sich nach Recherchieren als Klassiker herausstellte. Zu Recht!!

Das Vogue 8379. Ein einfach zu nähendes Wickelkleid, das sehr schön fällt und durch seinen halben Tellerrock wunderbar zu tragen ist. Bei Mema findet ihr eine sehr hilfreiche Schnittmusterbeschreibung und weitere schöne Exemplare. Dank Tina landete das Schnittmuser in meinem Briefkasten.

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Mein Mann überredete mich letztens bei Alfatex zu diesem blauen Print. Wäre auf dem ersten Blick  nicht mein Stoff gewesen, Zebramuster, Blumen und Autos…aber er blieb hartnäckig. Gut so. Ich finde den Stoff sehr geeignet für dieses Kleid und wer nicht mal Neues wagt…

Also dieser Schnitt hat das Potential eine große Liebe zu werden, würde ich sagen. Bei pattern amerika werde ich auf jeden Fall häufiger vorbeischauen und beim sale mal zuschlagen. Man merkt schon sehr, wenn professionelle Designer und Schnittkonstrukteurinnen am Werk waren. Ich musste an dem Schnitt nichts ändern, alles passte wunderbar zusammen.

Mit Vogue 8379, Ajaccio, Lady Skater und dem Knip-Bausatz-Kleid habe ich vier sehr schöne Schnitte für Jerseykleider gefunden, die man wunderbar abwandeln kann. Die reichen jetzt für den Sommer.

Jetzt muss ich mich endlich mal den Kleidern aus gewebten Stoffen widmen. Hier warten einige unfertige Exemplare und viele Stoffe, die ich immer nur mir Ehrfurcht umkreise. So schwer kann das doch nicht sein. Reissverschluss einnähen braucht bei mir ne ähnliche Überwindung wie Fensterputzen. Also ran an die Reissverschlüsse! Die Fenster können warten!

Und jetzt los zum MeMadeMittwoch, dem wöchentlichen Treffen aller gut gekleideten selbstbenähten Menschen, heute moderiert von Lucy, die auch ein Kleid aus blauem Printstoff trägt. Was sind wir heute voll im Trend.