Die Ergebnisse eines tollen Nähwochenendes

Das letzte Wochenende durfte ich nähend mit ein paar netten Nähboggerinnen im Münsterland verbringen. Schön wars.

Neben vielen schönen Erinnerungen und neuen Nähfertigkeiten brachte ich auch ein paar neue Kleidungsstücke und Fotos für heute mit. Danke an Claudia und Susi für die Fotos.

Die Flint Pant von Megan Nilsen gefällt mir so gut, dass ich sie direkt nochmal genäht habe, jedoch mit keinen Änderungen:

unglaublich viel verlängert, die Kellerfalte vorne habe ich zur normalen Falte (Bundfalte) gelegt, Das sieht am Bauch viel besser aus. Die Leibhöhe habe ich etwas verlängert und angepasst. So mag ich diese Hose noch viel mehr.

Der Stoff ist ein verschwaschener Sommerjeans aus Münster.

Das Oberteil zur Hose ist der Schnitt Imani aus der neuen  La Maison Victor.

Eigentlich ein Kleid, ich weiß. Aber als Kleid sah es an mir sehr seltsam aus. Zudem war der Stoff zu steif für das Kleid. Ich hatte aber kein weich fallendes Stück Stoff über 2 Meter. Deshalb wurde er gewählt. Und weil ich den Stoff so mag ( Monika hat ihn mir bei KBC gekauft), habe ich das Kleid kurzerhand abgeschnitten und ein schönes Oberteil erhalten, das zu meinen Hosen passt. Der Schnitt gefällt mir so gut, dass ich ihn bestimmt noch mehrmals als Shirt nähen werde.

Die zweite Hose, die auch zum Top passt ist eine Alexandria von Named.

Veränderungen: Beine verlängert und verbreitert. Diese Hose ist unglaublich, sie sitzt super, obwohl sie ein Gummibündchen hat. Ich werde jetzt wie Claudia in Serie gehen: Stoffe liegen hier schon bereit. Dann werde ich sie jedoch noch länger zuschneiden und auch bei ihr die Leibhöhe verlängern. Ansonsten ist der Schnitt perfekt.

Ich wünsche euch einen schöne MeMadeMittwoch, Rothedinge darf heute vortanzen als Gastbloggerin in einer sagenhaft schönen Coulotte.

Es wird Herbst und meine Flint Pant ist endlich fertig

Heute gehe ich in meiner neuen Flint Pant zum MeMadeMittwoch.

Obwohl diese Hose sehr schnell genäht ist, habe ich vom Zuschnitt bis zur Fertigstellung über 6 Monate gebraucht. Irgendwie kam der Sommer dazwischen. Denn der Stoff ist eher Anzugstoff, sehr weich, aber auch warm.

Nachdem ich die Hose fertig genäht hatte, habe ich sie direkt am Sonntag angezogen, um meine Tochter nachts vom Flughafen abzuholen. Die Wartezeit haben wir dann auch direkt genutzt, um Fotos zu machen.

Die Flint hat  ein ungewöhnliches und trotzdem sehr schönes Tragegefühl. Ich mag diese weiten Beine sehr. Eine weitere aus Jeans ist schon geplant. Mal sehen, ob sich weite Hosen bei mir im Alltag durchsetzen, ob ich die Weite um die Hüfte so mag, weiss ich noch nicht.

Dazu trage ich ein altes Joana Shirt  von Jolijou, der Schnitt ist ein echter Klassiker, und meinen liebsten Jackenschnitt McCalls 6996, Klassiker Nummer zwei.

Katharina moderiert heute den MeMadeMittwoch auch in FlintPants, was für ein schöner Zufall.  Und was tragt ihr heute zum MeMadeMittwoch, einen Klassiker oder etwas Neues, ich bin gespannt.

MeMadeMittwoch mit dem schönsten Ferienerlebnis

Heute geht der MeMadeMittwoch wieder los und das finde ich ganz wunderbar.

Wir werden gefragt, was unser schönstes Ferienerlebnis war. Gar nicht so einfach. Bei mir verlief der Sommer ganz anders als geplant. Der große Urlaub fiel aus, ich verreiste nur kurz das ein oder andere Wochenende. Auch wirklich viele freie Tage gab es nicht, es war ein arbeitsreicher Sommer.

Aber wenn ich nachdenke, dann kreisen die zwei besten Sommerereignisse auch diesen Sommer ein. Das eine war zu Beginn, das andere zum Schluss. Und bei beiden gab’s ein passendes Kleidungsstück, wie praktisch.

Das erste schöne Erlebnis in diesem Sommer war der Abiball meiner großen Tochter. Eigens dazu habe ich mir ein Etuikleid genäht und von Sebastian Hoofs anpassen lassen, damit ich mal einen guten Etuikleidschnitt für mich habe. Hier erzähle ich mehr dazu. Vor lauter Aufregung haben wir ganz vergessen Fotos von mir und dem Kleid alleine zu machen. Das habe ich an einem Wochenende am Strand nachgeholt und zeige euch (nochmal) diese schönen Fotos.

Das zweite schöne Ferienerlebnis war das Wochenenden in Stockholm, das wir meiner Tochter zum Abitur geschenkt haben. Und auch dafür habe ich ein passendes Kleid genäht, das ich sehr liebe. Ein Inari von Named Patterns aus Stoff vom Stoffschrottplatz in Münster. Hier habe ich es bei meinem Besuch bei Marimekko an.

Egal wie blöd der Sommer war, etwas Nettes war doch trotzdem dabei. Danke an das MMM-Team für die Erinnerung. Und jetzt bin ich gespannt auf eure Erlebnisse und passenden Kleidungsstücke dazu.

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Inari aus Webware

Es ist schon wieder MeMadeMittwoch und fast Wochenende dazu, was will man mehr.

Nachdem ich das Inari Tee Dress jetzt aus Jersey und Romanit rauf und runter genäht habe, war endlich mal ein Modell aus Webware dran. Ein besonders schöner Viscose von Alfatex wartete hier auf  die Verarbeitung.

Ich hab den Orginal-Kurzarm aus dem ursprünglichen Schnitt verwendet. Geändert habe ich nur wenig, 1cm mehr Weite um die Hüfte  und die Ärmel so kurz wie möglich genäht. So bleibe ich halbwegs beweglich in dem Kleid. Die Viscose gibt etwas nach, das erleichtert die Sache ungemein. Aus sehr festem Stoff  würde ich das Kleid nicht nähen, dann wäre meine Beweglichkeit in der Schulter zu sehr eingeschränkt. Aber so geht’s.

Und ich habe es mal wieder verlängert, ca. 8 cm. Aber nur vorne ich Heldin. Deshalb hat das Kleid vorne und hinten die selbe Länge.

Beim Fotografieren haben meine Tochter und ich uns köstlich amüsiert, weil das Nachbarskind beim Blumengießen den Papa und sein Notebook auch gegossen hat. Geschieht ihm Recht, er nervt uns alle mit seiner wichtigen Dauertelefoniererei, bei der man alle Internas aus der Firma mitbekommt. Von wegen ruhiger Garten. Aber danach war erstmal Ruhe. Ich werde das Kind mit Schokolade belohnen.

Und was passiert bei euch so hinter den Kulissen beim Fotografieren?

Ich wünsche euch einen schönen MeMadeMittwoch und verlinke zu meiner Mittwochslieblingsaktion. Vielen Dank an Wiebke fürs Moderieren und an die ganze Crew, die auch hinter den Kulissen viel Einsatz zeigt.

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Streifen Inari

Heute gibts beim MeMadeMittwoch das Motto Streifen und ich oute mich jetzt mal.

Gestreifte Stoffe kommen mir ja seit einiger Zeit nichtmehr unter die Nähmaschine. Ich finde sie zwar schön, jedoch viel zu aufwenig wenn nicht sogar zickig. So gehört es doch zum guten Nähnerdton, dass Streifen an den Seiten oder so auch immer ordentlich aufeinandertreffen. Deshalb ist man, ich zumindest, stundenlang damit beschäftigt, sie ordentlich zuzuschneiden und aufeinander zu heften, nur damit sie sich beim Nähen doch wieder verziehen und sich um Millimeter verschieben. Und am Ende ist das ganze schöne perfekte Muster wieder dahin und die Nerven auch. Da ich nicht so perfektionistisch veranlagt bin, spare ich mir die Lebenszeit, trinke in der Zeit einen Kaffee, lese ein Buch, nähe zwei Kleider mit unsauberen Streifenmustern oder eben gar keine Streifen mehr.
Einzige Ausnahme sind unregelmäßige Streifenmuster. Die sind an sich schon krum und schief und weniger perfektionistisches Zusammennähen fällt nicht auf.

Leider gibt es diese Stoffe recht selten, aber wenn, greife ich zu, genauso wie bei unregelmäßigem Punktemuster, die es auch viel zu selten auf dem Markt gibt.

Aus eben so einem unregelmäßigen Streifenstoff aus Maastricht habe ich mir noch ein Inari Tee Dress genäht.

Einzige Änderung: bis zum Knie verlängert, auf den Schlitz verzichtet.

Das perfekte Kleiderschnitt von Named auch für den Sommer. Es sitzt gut, verträgt viele verschiedene Muster und ist sehr bequem und luftig. Zudem funktioniert das Kleid aus Jersey und Webware,  theoretisch zumindest. Der Jersey sollte nicht ganz leicht sein, dann fällt es besser, finde ich.

Ein Punktestoff wartet hier auch noch auf den Schnitt. Gibt’s demnächst einen Punkte-oder-Kreise-Motto-Mittwoch?

Egal. Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch und bin gespannnt auf eure Streifen.

 

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die Turmspringerinnen haben ihr Ziel gefunden

Im letzten Jahr habe ich diesen wundervollen Turmspringeninnenstoff von Frau Crafteln geschickt und geschenkt bekommen. Und ein Jahr lang war ich auf der Suche nach dem perfekten Schnitt für diesen Stoff.


Luzie hat eine Anna aus dem Stoff genäht: Super Idee! dachte ich, habe jedoch weiter gesucht und ausprobiert. Tja, und es erging mir wie dem kleinen Tiger auf der Suche nach Panama. Viele neue Schnitte gesichtet, einige ausprobiert, mehr noch in die Tonne gekloppt und wieder bei einem meiner  Lieblingsschnitte gelandet.
Anna von by Hand London

Luzie ist entspannt, wenn wir Zwillingskleider haben. Das weiss ich und das vereinfacht die Sache.

Auch bei Blusenschnitten oder der Suche nach dem perfekten Schnitt für’s Abiball Kleid ging es mir so. Viel ausprobiert, nichts für gut befunden und dann doch wieder zu einem meiner gut sitzenden und heiß geliebten Schnitte zurück gekehrt. Kennt ihr das?


Komfortzone verlassen, um Neues zu entdecken ist wichtig. Aber wieder in sie zurückzukehren, weil das Alt-Bewährte sinnvoll ist, auch.

Und so verlinke ich mich wie fast jeden Mittwoch bei dem altbewähren und doch immer wieder neuen MeMadeMittwoch. Heute mit Gastbloggerin die fesche Lola, deren Stil, Fotos und Schreibart ich sehr mag.

 

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Inari Tee Dress als Sommervariante

Inspiriert vom MeMadeMay, bei dem ich via Instagram mitmache, hab ich mir vorgestern auf die Schnelle – das Kleid geht wirklich flott-  ein Inari Tee Dress genäht. Nachdem ich das Kleid im Winter mehrmals genäht habe – hier und hier – und sehr oft getragen habe, wollte ich es unbedingt auch für den Sommer.

Und da das Wetter es gerade gut mit uns meint hier im Rheinland, kann ich das Inari Tee Dress auch direkt anziehen am Tag 17 im MeMadeMay. Und natürlich zum MeMadeMittwoch,  unserer deutschsprachigen Variante. Was bin ich froh, dass es diesen wunderbaren Blog gibt. Jeden Mittwoch aufs Neue. Heute angeführt von Katharina in einem Kleid aus der neuen Knip. Sehr schön, das könnte ein Renner werden diesen Sommer.

Ich finde das Kleid funktioniert auch in Jersey, jedoch sollte der etwas schwerer sein, damit das Kleid gut fällt.

Keine Änderung außer 10 cm verlängert und den Saum begradigt, damit fühle ich mich wohler im Sommer.

Wohin nur mit den Armen beim Fotografieren.

Ich wünsche euch einen schönen sonnigen MeMadeMittwoch.

Grand Arche Fake Wickelrock und Kendall Knit Top

Ich grüße euch an einem sonnigen aber  zu kalten MeMadeMittwoch. Ich hab meine Winterstiefel wieder aus dem Keller geholt, mir ist gerade viel zu kalt.

Vor einiger Zeit hatte ich die Idee mir einen Fake-Wickelrock zu nähen. Leider fand ich keinen passenden Schnitt und versuchte eine Eigenkonstruktion. Die ging total daneben, obwohl ich es mir so einfach vorstellte. Dass Schnittkonstruktion ein Lehrberuf ist, macht für mich immer mehr Sinn. Einen gut konstruierten und gradierten Schnitt erkenne ich nicht immer auf den ersten Blick, aber spätestens bei der Anprobe. Und für solche Ideen und Schnitte gebe ich dann auch gerne der Designerin ihr verdientes Geld.
Sewionista,  schien meinen heimlichen Wunsch gehört zu haben. Sie hat sich gerade als Schnittdesignerin  unter dem Namen Kreativrezepte selbständig gemacht, wovor ich großen Respekt habe. Sie kommt auch beruflich aus der Modebranche und ist gelernte Damenschneiderin. Der erster Schnitt, den man bei ihr kaufen kann, ist ein einfacher, gut sitzender, schmaler, klassischer Rock, mit dem Namen Grand Arche Rock. Als Zusatz gibt es ein Fake-Wickelteil. Bei 6€ für beide Schnitte habe ich nicht lange nachgedacht, den Schnitt gekauft und mit Stoff aus meinem Vorrat genäht.

Ihre Schnitte reichen nur bis Größe 42. Da ich gerade gerne zwischen 42 und 44 liege,  habe ich etwas mehr Nahtzugabe gegeben, wäre aber bei dem leicht stretchigen Stoff nicht nötig gewesen. Ich hatte bei der Anprobe den Eindruck, der Rock wird immer weiter, obwohl der Innenbeleg unstrechig ist. Beim Fotoshoot saß er schon mehr Richtung Hüfte, denke nach der ersten Wäsche ist das wieder anders.

Als erstes habe ich den Basicrock geheftet und er saß – nachdem ich die vor mir zugegebene Mehrweite wieder entfernt hatte – richtig gut. Dann habe ich die gehefteten Seitennähte aufgetrennt und das Wickelteil mit dem Innenbeleg auf das Vorderteil fixiert.

Beim Wickelteil habe ich etwas mit den Streifen herumexperimentiert. Dieser Schnitt lädt dazu ein, Musterstoffe zu nutzen und Sie nach Lust und Laune zu drehen, bis einem das Ergebnis gefällt. Meine erste Variante gefiel mir dann doch nicht.

Leider habe ich beim Experimentieren die Nahzugabe, die nicht im Schnitt enthalten ist,  vergessen und das Wickelteil ist etwas schmaler geworden, als gedacht. Richtig  zugeschnitten reicht es weiter über die Mitte hinaus bis zum linken Abnäher. Noch etwas ist mir aufgefallen. Ich lege die Schnittmusterteile immer auf die rechte Stoffseite. Beim Wickelteil muss man den Schnitt aber leider auf die linke Stoffseite legen, damit das Wickelteil auch richtig gewickelt wird, wie wir bei Inge gelernt haben, von rechts nach links. Oder man legt das Schnittmusterteil auf die linken Seite und dann auf die rechte Stoffseite, aber dann sieht man die Abnäher etc nicht, das finde ich etwas unglücklich beim Herumexperimentieren mit dem Streifenverlauf.

 

Ansonsten ist der Schnitt ohne Bilder gut erklärt. Der Rock hat zwei Längen: Mini und Italienisch. Mein Rock ist die lange, italienische Variante.

Für den Beleg habe ich den Stoff im unstrechigen Fadenlauf zugeschnitten und als Futter, wie immer im Moment, Wirkfutter genommen. Das ist dehnbar, mit der Overlock gut zu verarbeiten, fällt besser als Futter (zumindest bei mir) und trägt sich sehr komfortabel. Hier sieht man auch den nahtverdeckten Reißverschluss.

Zusammenfassend kann ich sagen: ein schöner Schnitt, der mit unterschiedlichen Stoffen, viele Varianten möglich macht. Mir schwebt da ja noch eine Waxprint -Vatiante für den Sommer vor. Und obwohl der Rock schmal geschnitten ist, habe ich genug Bewegungsfreiheit darin, das ist mir wichtig.

Zu dem Rock passt wunderbar mein Kendall Knit Top von Stylearc. Es ist ein wenig zu lang, deshlb habe ich beim Fotografieren etwas herumexperimentiert. rein in den Rock oder raus.  Das Shirt habe ich im Winter genäht und wirklich viel getragen, man sieht an den Noppen auf dem Stoff.  Jedoch vergessen zu verbloggen, sowas. Gekauft habe ich mir den Schnitt wegen des Kragens, den ich ganz wunderbar finde.

Nähtechnisch ist das Shirt einfach und flott zu nähen, also keine große Herausforderung und trotzdem schön. Das macht die Schnitte dieses kleinen australischen Labels aus finde ich. Sie sind sehr raffiniert und doch nähtechnisch nicht schwierig. Zumindest die, die ich bisher genäht habe. Ich kaufe die Schnitte immer als PDF bei Etsy. Hab mir jedoch auch schon Papierschnitte aus Australien schicken lassen, was recht flott ging (eine Woche). Wann bekommt man schon Post aus Australien? Ich sonst nie.

Und wie jeden Mittwoch, freue ich mich auf das Treffen der sich selbst benähenden Damen und Herren. Claudia moderiert heute in einem wunderschönen, sehr gut sitzenden Tuuli, von mir inspiriert. DAnke, you made my day. Ich mag meine Tullis weiterhin auch sehr.

Schnittmusterehen

Vom Lieblingsschnitt Nummer zwei gibt es auch schon die Frühjahrskollektion. Das Kleid ist ein Mix aus Ajaccio und Vogue 8379.

Fakewickel meets Empire. Hier gehts zur Entstehungsgeschichte.

Ich bleibe meinem Muster treu und zeige wieder direkt zwei Kleider nach einem Schnitt.


Der erste Stoff, ein leicht gekrashter, dünner Jersey, kommt aus Bielefeld . Gekauft habe ich ihn bei der AnNäherung in diesem Januar. Grau ist nicht so meine Farbe und auch keine wirkliche Frühlingsfarbe. Aber bei unregelmäßigem Punktemuster schlage ich immer zu. Diese Stoffe gibt es leider viel zu selten.

Der zweite Stoff ist aus Maastricht.

Letztes Jahr hatte ich ihn für Wiebke mitgebracht als Dankeschön. Und mir direkt ein Stück dazu. Leider waren es nur knapp 1,60 nach dem Waschen und der Stoff lag auch noch sehr schmal. Aber für diesen Schnitt reicht es.

Wiebke hat den Stoff schon längst zu einem tollen Kleid vernäht. Ich hatte vor diesem leichten Strickstoff absolute Hochachtung. Es ließ sich aber viel besser vernähen, als ich dachte. Das Kleid ist komplett mit der Overlock genäht. Einzig die vorderer Taillennaht nähe ich mit normalen Geradstich, damit die Naht sich nicht so wellt.
Jedoch beim Tragen und Waschen habe ich den Eindruck, dass der dünne Strick sehr empfindlich ist. Deshalb werde ich das Kleid nur sparsam tragen.
Und wie jeden Mittwoch freue mich mich auf den Reigen der fleißigen Mitnäherinnen. Dodo führt den heutigen Reigen an in einem kompletten MMM Outfit. Natürlich mit einem ihrer unverwechselbaren Röcken, die ich so liebe.

Ich wünsche euch einen schönen MeMadeMittwoch.

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Frühlingserwachen geht nur in grün, oder?

Heute ist Frühlingserwachen beim MeMadeMittwoch. Ich mag diese Motto-Mittwoche ja sehr. Und als ich einen grünen Viscosejersey bei Alfatex entdeckte, stand mein Plan für diesen Mittwoch.

In den letzten Monaten habe ich einige neue Schnitte ausprobiert, Tops und Flops waren dabei. Deshalb hatte ich zum Frühlingsbeginn grosse Lust nochmal meine liebsten Schnitte aus dem letzten Jahr zu nähen.
Am liebsten nähe und auch trage ich immer noch das Fakewickelkleid nach Vogue 8379.

Für den Rock habe einfach zweimal das hintere Rockteil  im Bruch zugeschnitten. Statt Beleg am Aussschnitt setze ich normalerweise  ein schmales Bündchen an, das ich leicht ziehe. Bei dem grünen Kleid habe ich aber den Saum nur ungeklappt und mit einem dreifach Zickzack versäubert. Ein Bündchen passte vom Stoff her nicht. Ansonsten keine Änderungen.

Zu diesem Kleid habe ich keine passende Strumpfhose. Gut, dass es zwischendurch schon so warm ist. Vor allem in unserem Garten.

Und weil ich gerade immer in Serie nähe, gibt es noch ein blaues Vogue 8379 . Dieser Stoff ist aus Maastricht. Und damit es eine Chance hat auch verbloggt zu werden, zeige ich es noch als Zugabe dazu.

Ich wünsche euch einen schönen MeMadeMittwoch und bin sehr gespannt, was das Team und die anderen Näherinnen uns heute so zeigen. Danke an alle fürs Mitmachen oder Mitkümmern.

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