Halber Tellerrock und Jacke mit Schalkragen aus der Knip

Wie jeden Mittwoch zeigen sich auch heute wieder viele gut gekleidete Damen beim MeMadeMittwoch, heute moderiert von Meike in einem traumhaften Pepita-Kleid.

Und das ist mein Beitrag:

IMG_0296 Kopie

 

IMG_0297

Da wieder etwas kälter geworden ist, kann ich heute nochmal meinen halben Tellerrock aus Schottenkaro anziehen, inspiriert von Frau Kreuzberger Nähte und angefangen bei der AnNäherung. Der Schnitt ist von Schnittchen und heißt Jacky. Auch hier schonmal gezeigt. Der trägt sich wirklich klasse, ganz anderes Gefühl als die kürzeren und engeren Röcke, die ich sonst so habe. Er hat Taschen und meinen ersten richtigen nahtverdeckten Reissverschluss. Danke an Madamsel, sie hat mir gezeigt, wie man einen nahtverdeckten Reissverschluss einnäht.

IMG_0306IMG_0305

Dazu das Shirt Almeria von Schnittquelle aus Baumwolljersey  und die Jacke Nr 26 aus der Knip 2/14 aus Viscosejersey. Diese Knip hat sich wirklich gelohnt zu kaufen. Tolle Schnitte sind da drin.

So einen Schalkragen-Jacken-Schnitt habe ich echt lange gesucht. Der Schnitt ist in der Kniep eigentlich ca 20 cm länger. Ich hatte nicht genügend Stoff und habe ihn erstmal kürzer geschnitten. Die Länge ist super. Seitdem ich so viele Röcke trage, brauche ich für meine Zwiebelschichten eher kürzere Jacken. Der Schnitt ist klasse dazu. Werde ihn bestimmt nochmal nähen. Das Raffinierte: der Schalkragen wird unten breiter und zur Tasche. Das gefällt mir richtig gut.

Karorock Jacky von Schnittchen

Endlich habe ich ihn fertig:

den Rock Jacky, den ich bei der AnNäherung angefangen habe. Im letzten Jahr habe ich mich bei Wiebke in einen Tellerrock aus wunderschönem Schottenkaro verliebt. Da ich bisher ich noch keinen Tellerrock für mich genäht hatte und sehr gespannt war, ob mir der Schnitt überhaupt steht, habe ich  erstmal mit einem halben Teller angefangen und dazu den Schnitt Jacky von Schnittchen gewählt.

In Bielfeld wurde der Rock fast fertig. Jedoch erfuhr ich dort, dass man auch halbe Tellerröcke gut abhängen lassen muss: gesagt, getan. Dann haben die Wäscheklammern von Adventskalender auch außerhalb des Dezembers ne Verwendung.

IMG_0070

IMG_0069

Und dass man für wirklich gerade Säume einen Rockabsäumer braucht. OK, hab ich jetzt auch!

Deshalb hat es etwas länger gedauert, aber hier ist er:

IMG_0138 KopieIMG_0140

Der Stoff ist ein Baumwolle-Viskose Mischung von Alfatex  – von November bis Februar in der Karnevalsabteilung, ansonsten in der regulären Stoffabteilung. 🙂 Ich habe ihn wie man sieht im schrägen Fadenlauf genäht.

Das Nähen war einfach, einzig bei den Taschen musste ich etwas geraderücken bis sie saßen. Den Saum habe ich mit einem Schrägband eingefasst.

Ja, ich finde den Rock sehr komfortabel zu tragen, nichts zwickt oder rutscht hoch – auch ohne Futter. Jedoch musste ich mich an den neuen Schnitt echt gewöhnen. Ich finde ihn nicht wirklich so figurumschmeichelnd. Betont er doch die Partien, die ich gern verstecke: Po und vor allem Hüfte. Oder meine ich das nur? Aber je öfter ich ihn anziehe umso lieber mag ich ihn.

Einen Sommerrock aus dem selben Schnitt und leichterem Stoff wird es bei mir bestimmt noch geben.

Und weil ich diesen Post am letzten Montag im Monat veröffentlicht habe und er eine echte Inspirationsquelle bei Frau Kreuzberger Nähte hatte, verlinke ich ihn noch schnell bei der tollen Aktion

von Frau Burow.