Esme bekommt Konkurrenz von McCalls6996

Ginger Nr. 2 ist fertig. Diesmal Variante A: low waist und weite Beine. Auch diese Jeans sitzt ohne Änderungen super. Man könnte meinen, der Schnitt hat etwas mit Zauberei zu tun, so einfach wie diese Hose sitzt und passt, das grenzt schon an Wunder oder Zauberei eben.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nachdem ich beide Varianten genäht habe, weiß ich wie meine ideale Jeans aussehen müsste: high waist und weite Beine. Ihr seht, Ginger Nr. 3 ist schon in Planung.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

An neue Oberteile zur Jeans hab ich mich noch nicht rangemacht, eine halb fertige Knitterbluse liegt hier. Ansonsten trage ich gerade viele Shirts, die sich schon länger in meinem Schrank befinden. Heute ein Shirt das mal ein Kleid war nach dem Schnitt Boo von der Schnittbox. Der Wasserfall ist gemäßigt und die Passform gut. Ein Shirt das hier wirklich viel und gerne getragen wird.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Dazu gibt’s meinen neu entdeckten Strickjackenschnitt. Nachdem ich einige Schnitte in letzter Zeit für Jacken ausprobiert und wieder verworfen habe, hat mich dieser Schnitt überzeugt. McCalls 6996 kann bei mir locker mit Esme konkurrieren. Es gibt den Schnitt in mehreren Varianten, mit Schalkragen und ohne, mit Schößchen im Rückenteil und ohne.

img_4660 img_4661

Meine erste Jacke nach diesem Schnitt ist ohne Schößchen und ohne Schalkragen aus einem dünnen Strickstoff aus dem Fundus. Wenn ich bezahlbaren, schönen nicht kratzenden Strickstoff finde, schlage ich immer direkt zu. Der ist nämlich echt selten, finde ich.  Die  Seiten der Jacke könnte ich noch ein paar cm verschmalern, ansonsten sitzt die Jacke super. Der Schnitt hat Potential, dem bleibe ich in diesem Herbst sicher treu.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Apropos treu, Meike, die den heutigen Mittwochstreff der Nähsüchtigen betreut, ist ihrem Kleid auch sehr treu, verständlich, wie ich finde.

Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch.

Merken

Gingersucht jetzt auch hier

Achtung, dieser Beitrag hat Suchtpotential. Beschwert euch später nicht, ich hätte euch nicht vorgewarnt.

In den letzten drei Jahren, seitdem ich alle meine Klamotten nähe, habe ich alleine noch Jeans von der Stange gekauft und auch selten getragen. Als letztes Jahr das Ginger-Fieber losging, ein Jeansschnitt von Closet Case, war ich erst skeptisch. Aber nachdem ich so viele verschiedene Frauen damit gesehen habe und alle begeistert waren, hab ich mir vorgenommen, diesen Schnitt im Herbst auch zu nähen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und ich kann bestätigen, das Nähen macht großen Spaß und die Jeans ist saubequem. Als erstes habe ich Version B genäht, Taillenhoch mit engen Hosenbeinen, aus Strechjeans vom Stoffschrottplatz in Münster.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Besonders vor dem TopStitching hatte ich großen Respekt, weil man da so sorgfältig arbeiten muss. Nicht gerade meine Lieblingsdiszipin. Aber genau das machte mir am meisten Spaß und war weniger schwer als ich dachte.

Ein Beweisfoto:

img_4564

Für’s Nähen hab ich mir Unterstützung von Luzie bei einem Nähkränzchen geholt. Sie ist Gingerexpertin und hatte super Tipps. Vielen Dank nochmal. Aber auch der sehr ausführliche Ginger Sew Along ist bei Fragen  super, falls man die zu dem sehr gut erklärten und bebilderten Schnittmuster noch hat.

Hier habe ich dazu das Kimoni Tee  und eine  meiner zahlreichen Nina Jacke an, bei einem Spaziergang am Wochenende.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ein paar Dinge finde ich noch nicht so passend für mich, die Beine sind mir eigentlich zu schmal, die Innennaht dreht sich etwas nach außen.  Deshalb liegt jetzt Variante A auf meinem Nähtisch. Mal sehen, ob die mir mehr zusagt oder eine Mischung aus beiden. Das Jeansnähen hat mich auf jeden Fall angefixt, ich werde weitere ausprobieren. Gut, dass ich mich in Münster gut eingedeckt habe mit Jeansstoffen.

Und wie jeden Mittwoch besuche ich die Nähnerd-Selbsthilfegruppe, in der es einige Stoff-, Näh- und Gingersüchtige zu finden gibt. Heute wird sie angeführt von Katharina, die ihre Nähsucht sogar in ihrem Blognamen verewigt hat.