Streifen Inari

Heute gibts beim MeMadeMittwoch das Motto Streifen und ich oute mich jetzt mal.

Gestreifte Stoffe kommen mir ja seit einiger Zeit nichtmehr unter die Nähmaschine. Ich finde sie zwar schön, jedoch viel zu aufwenig wenn nicht sogar zickig. So gehört es doch zum guten Nähnerdton, dass Streifen an den Seiten oder so auch immer ordentlich aufeinandertreffen. Deshalb ist man, ich zumindest, stundenlang damit beschäftigt, sie ordentlich zuzuschneiden und aufeinander zu heften, nur damit sie sich beim Nähen doch wieder verziehen und sich um Millimeter verschieben. Und am Ende ist das ganze schöne perfekte Muster wieder dahin und die Nerven auch. Da ich nicht so perfektionistisch veranlagt bin, spare ich mir die Lebenszeit, trinke in der Zeit einen Kaffee, lese ein Buch, nähe zwei Kleider mit unsauberen Streifenmustern oder eben gar keine Streifen mehr.
Einzige Ausnahme sind unregelmäßige Streifenmuster. Die sind an sich schon krum und schief und weniger perfektionistisches Zusammennähen fällt nicht auf.

Leider gibt es diese Stoffe recht selten, aber wenn, greife ich zu, genauso wie bei unregelmäßigem Punktemuster, die es auch viel zu selten auf dem Markt gibt.

Aus eben so einem unregelmäßigen Streifenstoff aus Maastricht habe ich mir noch ein Inari Tee Dress genäht.

Einzige Änderung: bis zum Knie verlängert, auf den Schlitz verzichtet.

Das perfekte Kleiderschnitt von Named auch für den Sommer. Es sitzt gut, verträgt viele verschiedene Muster und ist sehr bequem und luftig. Zudem funktioniert das Kleid aus Jersey und Webware,  theoretisch zumindest. Der Jersey sollte nicht ganz leicht sein, dann fällt es besser, finde ich.

Ein Punktestoff wartet hier auch noch auf den Schnitt. Gibt’s demnächst einen Punkte-oder-Kreise-Motto-Mittwoch?

Egal. Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch und bin gespannnt auf eure Streifen.

 

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