Inari aus Webware

Es ist schon wieder MeMadeMittwoch und fast Wochenende dazu, was will man mehr.

Nachdem ich das Inari Tee Dress jetzt aus Jersey und Romanit rauf und runter genäht habe, war endlich mal ein Modell aus Webware dran. Ein besonders schöner Viscose von Alfatex wartete hier auf  die Verarbeitung.

Ich hab den Orginal-Kurzarm aus dem ursprünglichen Schnitt verwendet. Geändert habe ich nur wenig, 1cm mehr Weite um die Hüfte  und die Ärmel so kurz wie möglich genäht. So bleibe ich halbwegs beweglich in dem Kleid. Die Viscose gibt etwas nach, das erleichtert die Sache ungemein. Aus sehr festem Stoff  würde ich das Kleid nicht nähen, dann wäre meine Beweglichkeit in der Schulter zu sehr eingeschränkt. Aber so geht’s.

Und ich habe es mal wieder verlängert, ca. 8 cm. Aber nur vorne ich Heldin. Deshalb hat das Kleid vorne und hinten die selbe Länge.

Beim Fotografieren haben meine Tochter und ich uns köstlich amüsiert, weil das Nachbarskind beim Blumengießen den Papa und sein Notebook auch gegossen hat. Geschieht ihm Recht, er nervt uns alle mit seiner wichtigen Dauertelefoniererei, bei der man alle Internas aus der Firma mitbekommt. Von wegen ruhiger Garten. Aber danach war erstmal Ruhe. Ich werde das Kind mit Schokolade belohnen.

Und was passiert bei euch so hinter den Kulissen beim Fotografieren?

Ich wünsche euch einen schönen MeMadeMittwoch und verlinke zu meiner Mittwochslieblingsaktion. Vielen Dank an Wiebke fürs Moderieren und an die ganze Crew, die auch hinter den Kulissen viel Einsatz zeigt.

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Streifen Inari

Heute gibts beim MeMadeMittwoch das Motto Streifen und ich oute mich jetzt mal.

Gestreifte Stoffe kommen mir ja seit einiger Zeit nichtmehr unter die Nähmaschine. Ich finde sie zwar schön, jedoch viel zu aufwenig wenn nicht sogar zickig. So gehört es doch zum guten Nähnerdton, dass Streifen an den Seiten oder so auch immer ordentlich aufeinandertreffen. Deshalb ist man, ich zumindest, stundenlang damit beschäftigt, sie ordentlich zuzuschneiden und aufeinander zu heften, nur damit sie sich beim Nähen doch wieder verziehen und sich um Millimeter verschieben. Und am Ende ist das ganze schöne perfekte Muster wieder dahin und die Nerven auch. Da ich nicht so perfektionistisch veranlagt bin, spare ich mir die Lebenszeit, trinke in der Zeit einen Kaffee, lese ein Buch, nähe zwei Kleider mit unsauberen Streifenmustern oder eben gar keine Streifen mehr.
Einzige Ausnahme sind unregelmäßige Streifenmuster. Die sind an sich schon krum und schief und weniger perfektionistisches Zusammennähen fällt nicht auf.

Leider gibt es diese Stoffe recht selten, aber wenn, greife ich zu, genauso wie bei unregelmäßigem Punktemuster, die es auch viel zu selten auf dem Markt gibt.

Aus eben so einem unregelmäßigen Streifenstoff aus Maastricht habe ich mir noch ein Inari Tee Dress genäht.

Einzige Änderung: bis zum Knie verlängert, auf den Schlitz verzichtet.

Das perfekte Kleiderschnitt von Named auch für den Sommer. Es sitzt gut, verträgt viele verschiedene Muster und ist sehr bequem und luftig. Zudem funktioniert das Kleid aus Jersey und Webware,  theoretisch zumindest. Der Jersey sollte nicht ganz leicht sein, dann fällt es besser, finde ich.

Ein Punktestoff wartet hier auch noch auf den Schnitt. Gibt’s demnächst einen Punkte-oder-Kreise-Motto-Mittwoch?

Egal. Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch und bin gespannnt auf eure Streifen.

 

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MeMadeMay17 Zusammenfassung Teil 2

Bevor der Juni schon halb rum ist, kommt hier meine MeMadeMay 2017 Zusammenfassung Teil zwei .

Tag 17 Inari Tee Dress

Tag 18 Anna

Tag 19 Jeansrock (Stoff und Stil), Belcarra Blouse und McCalls 6996Jacke

Tag 20 Norma aus Waxprint, Agnes Top von Tilly, verlängerte McCalls 6996 Cardi

Tag 21 Vogue 1027

Tag 22 Anna

Tag  23 Frau Josie von Schnittreif und Grand Arche Rock von Sewionista

Tag 24 Anna aus Turmspringerinnenstoff

Tag 25 Seamwork  Pattern keine Ahnung welches

Tag  26 Maxirock aus Waxprint und Frau Josie von Schnittreif

Tag 27 Ajaccio

Tag  28 Maxirock aus Waxprint

Tag 29 Vogue 1027

 

Tag 30 mein liebster Patternhack

Tag 31 Anna von By Hand London

Zusammenfassend kann ich schreiben:

Ich habe den Schrank voller toller Kleider, die ich gerne anziehe. Ich habe es ohne große Anstrengung geschafft täglich ein anderes Kleidungsstück anzuziehen.

Mir reichen einige wenige für mich angepassten Schnitten aus.

Mir fehlen luftiger Sommerkleider, die ich auch gut zum Arbeiten anziehen kann. Kleider für die Freizeit habe ich mehr als genug.

Im Sommer mag ich knielange oder fast knielange Röcke oder Kleider lieber.

Mir fehlen unifarbene T-Shirts.

Unliebsamen Kleidungsstücke werden bei mir schnell aussortiert und verstopfen nicht meinen Schrank.

Ich habe mehr Nähpläne als ich umsetzen kann und als ich Klamotten brauche.

Die Welt ist voller wunderbarer nähenden Frauen, die sich gegenseitig inspirieren.

Nähen und bloggen haben mein Leben in den letzen Jahren nachhaltig verändert, das hätte ich so nicht erwartet und das freut mich sehr.

Ich freue mich auf den nächsten Mai. Bis dahin habe ich jetzt eine große Liste mit tollen Inspirationen, die ich langsam durchnähen kann.