Mein letztes Vortanzen

Heute  werde ich zum letzten Mal als Team-Mitglied den MeMadeMittwoch moderieren. Folgenden Beitrag findet ihr auf der MMM Seite.

Hallo ich bin Karin dreikah und dies ist meine letzte Moderation im Kreise des MMM-Teams.
Als ich vor zwei Jahren gefragt wurde, ob ich Teil der MMM-Teams werden möchte, habe ich ohne zu zögern ja gesagt und mich sehr gefreut. Es war mir eine große Ehre damals, hier auf dieser Plattform mitgestalten zu dürfen. 2 Jahre habe ich mich in diesem Team sehr wohl gefühlt, geplant, gelacht und viel geschrieben vor allem hinter den Kulissen.

Im Laufe des letzten Jahres habe ich durch berufliche Veränderunge gemerkt, dass meine Zeit für den MMM immer knapper wurde. Ich hatte zu Beginn nicht erwartet, dass Mitarbeit in der Crew so zeitaufwendig ist, auch war ich erstaun, dass der Preis für einen werbefreien Blog zeitlich so hoch ist. So hab ich beschlossen auszusteigen, denn wenn ich irgendwo mitmache, dann möchte ich auch verläßlich sein und Zeit dafür haben. Aber es fiel mir sehr schwer einen passenden Zeitpunkt für den Ausstieg zu finden. Vielleicht auch, weil mein Herz so an dieser Plattform hängt. Dass jetzt gleich drei Frauen aussteigen, unabhängig voneinader, hätte ich gerne anders gesehen, ich hatte es aber nicht in der Hand.

Dem MeMadeMittwoch werde ich natürlich treu bleiben und wünsche ihm weiterhin viele nette Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich über ihr gemeinsames Hobby Nähen austauschen möchten.
Wir werden uns auch weiterhin hier und auf meinem Blog lesen oder in Kommentaren. Oder wir sehen uns bei einer der mittlerweile sehr zahlreichen Nähveranstaltungen.

Wollt ihr noch etwas zum Kleid wissen? Das wichtigest hätte ich fast vergessen. 😉 Inspiriert von Mema habe ich mein zweites Pilvi Coat Dress von Named genäht. Eine Nummer größer ansonsten unverändert.

So kann ich es als Kleid aber vor allem als Jacken/ Mantelersatz über Kleider und Röcke tragen und das gefällt mir sehr. Den Schnitt mag ich, er ist jedoch als Kleid zu formlich für mein Leben.

Als Jackenersatz, wird es häufiger getragen und das sollte bei diesem schönen Schnitt auch so sein. Hier trage ich eins meiner vielen Inaris drunter. Der Schnitt ist auch von Named.

Der schwarze Stoff wurde eigens für das Pilvi gekauft, ein Romanit vom Maybachufer mit schöner Struktur.

Jetzt bin ich gespannt auf eure selbstgenähten Kleider. Es war mir ein großes Vergnügen an dieser Stelle vortanzen zu dürfen. Wir lesen uns.

 

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Silvia von Schnittchen als Pudel

Bei der AnNÄHerung in Bielefeld in diesem Jahr machte ich natürlich auch den obligatorischen Stoffeinkauf in Verl bei Marc Aurel. Diesmal gabs besonders viele schöne Strickstoffe. Weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass schöne und günstige Strickstoffe selten sind, gibt es bei mir die Regel „Kaufen!“ wenn ich welche sehe. Obwohl, so langsam habe ich den Einruck, gibt es immer mehr schöne Strickstoffe oder irre ich mich?

Zwei tolle Strickstoffe konnte ich für mich kaufen mit dem festen Vorsatz, sie direkt zu vernähen. Ein roter Wollstrick und ein schwarzer Fellstoff mit weissen Streifen.

Da ich beide dem selben Schnitt „opferte“ zeige ich sie heute zusammen.

Siliva von Schnittchen ist in diesem Jahr einer meiner liebsten Jackenschnitte neben McCalls 6996. Silvia ist „wuchtiger“ durch den Kragen und den Beleg, sie wirkt eher wie eine richtige Drüberziehjacke. Wie dick und wuchtig sie wirkt und auch wirklich ist, hängt jedoch vom Stoff ab. Ich nähe sie ohne Futter, ansonsten ohne Änderung.

Hier aus dem roten Wollstoff mit Taschen aus schwarzen Futter.

Beim Pudelstoff – danke Bele für den Namen – habe ich die Taschen weggelassen, weil ich etwas Sorge hatte, dass es zu sehr beulen. Diese Jacke ist dicker als die rote, dafür ist die rote wärmer und ich habe sie um ca 6 cm gekürzt.

Der Silvia Schnitt ist wirklich einfach zu nähen, die Beschreibung ist gut. Die Schultern sind überschnitten, so ist keine Anpassung nötig und trotzdem hängt sie nicht sackartig, das gefällt mir. Beide Jacken habe – noch- keine Knöpfe. Meine Cardis haben meist keinen Verschluss. Sollte er mir fehlen, würde ich auch diesen beiden einen Druckknopf spendieren.

Beide haben die perfekte Länge für Röcke und Hosen.

So jetzt habe ich aber wirklich genug Silvias, mittlerweile vier an der Zahl. Alle aus unterschiedlichen Stoffen und fast alle mit unterschiedlichen Längen. Ein sehr empfehlenswerter und wandelbarer Schnitt.

Von  beiden Stoffen hatte ich noch 1m Rest. Der rote rest wurde ein Rock, der Pudel eine Decke.

Noch mehr winterwarme Sachen gibt es wie jeden Mittwoch beim MeMadeMittwoch, den Dodo in einem wunderschönen Rock moderiert, mit passendem Jäckchen und ihrem wunderschönen Schmuck, um den ich sie immer sehr beneide.

Strickjackenwetter

Da mir das Wetter gerade viel zu kalt ist und Strickstoffe nur unnötig viel Platz wegnehmen, habe ich noch zwei Jacken genäht nach dem Schnitt von McCalls 6996. Frau Küstensocke hat letzten Mittwoch ein sehr schönes Modell vorgestellt und das ließ mich den Schnitt nochmal hervorholen. By the way: habt ihr schon von ihrer genialen Stoffdiät-Aktion  gelesen?) Hier findet ihr meine erste Jacke nach dem Schnitt, eine zweite habe ich nicht verbloggt.


Ich näh wirklich gerne mehrere Teile nach einem Schnitt. Denn beim Nähen fallen mir oft schon Varianten ein, die ich gerne direkt ausprobieren möchte oder sonst wieder vergessen würde. Kennt ihr das?
Dieser Cardigan ist auch wirklich sehr schnell genäht, deshalb ist es kein Hexenwerk zwei an einem Tag zu nähen.
Variante eins aus boucleartigem Strickstoff aus Münster (Stoffschrottplatz, keine Ahnung wie das richtig heißt) ist zusammen gesetzt aus  Vorderteil  A und Rückenteil C/D.Der zweite Cardigan ist aus dünnerem Strickstoff von Alfatex. Dieselbe Zusammenstellung wie die erste jedoch um 40 cm verlängert. Mal sehen wie ich mit der Länge zurecht komme. Abschneiden kann ich sie ja immer noch.

Beide Jacken sind mit der Overlock genäht, die Säume mit der normalen Nähmaschine abgesteppt. Knöpfe haben sie nicht. Meine Jacken werden eh meist offen getragen.
Jetzt habe ich vier Cardigans nach diesem Schnitt. Alle sind ständig in Gebrauch. Das reicht jetzt auch erst mal an McCalls. Obwohl hier liegt noch roter Strickstoff…

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

Lieblingsstück 2016

Heute kann man beim MeMadeMittwoch das Lieblingsstück 2016 zeigen. Das ist für mich immer ein schöne Möglichkeit nochmal in das  letzte Jahr zu blicken.

Das meistgetragene Kleidungsstück war bei mir auf jeden Fall das Fake-Wicklekleid, dass ich in vielen Variationen genäht habe. Mein Entspannungskleid beim Nähen und Tragen.

Meine schönste Entdeckung im letzten Jahr waren jedoch die Waxprintstoffe, deren Qualität und Vielfallt mich schier überwältigt haben.

Ich war so begeistert, dass ich sogar einen Link Party zum Thema startet. Hier kam eine wunderschöne Mischung der Waxprint-Verarbeitungsmöglichkeiten zusammen.

Zahlreiche Annas habe ich aus dem Stoff genäht und sehr geliebt.Am liebsten jedoch habe ich die Waxprint Maxiröcke getragen. Nie hätte ich gedacht, dass ich so lange Röcke gerne tragen mag. Aber besonders beim Arbeiten habe ich diese Röcke sehr geliebt und den Sommer über angezogen.

Zum Herbst hin habe ich die Ginger genäht, die ich auch sehr gerne trage.

Und zum Winter hin wurden meine Stoffe immer dunkler und der Stil veränderte sich auch etwas. In den letzten Wochen des Jahres, tendierte ich zu schwarzen, sackartigen Kleidern. Die passen für mich einfach gut zum Winter, dem Wetter und der Stimmung dazu. Z.B. das InariTee Dress von Named Pattern.

Oder ganz frisch noch das Inari kombiniert mit dem Tavikki Sweater.

Aber ich freue mich schon sehr auf den Frühling und dann hab ich bestimmt auch wieder Lust auf mehr Muster und Farbe. Bis dahin verarbeite ich dann mein Waxprintreste zu einer Decke.

Und jetzt schmökere ich noch etwas bei euren Lieblingsteilen, bestimmt sind da viele Inspirationen für 2017 dabei.

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Eine Schnittmusterehe: Inari und Talvikki von Named Patterns

In den Weihnachstferien habe ich wieder etwas rumgetüftelt. Inspiriert vom Named Adventskalender, in dem ein Talvikki Dress vorgestellt wurde, baute ich zwei Schnitte zusammen: Den Talvikki Sweater und das Inari Dress, weil mir die zusammenlaufenden Teile ab Hüfte vom Inari so gut gefallen. Ich wollte das Sweatshirt nicht einfach verlänger. Dazu lege ich die beiden Schnitte zusammen, an den beiden Linien für den Brustpunkt übereinander. Nochmal extra gekennzeichnet mit einer roten Linie, kann man’s sehen?

Das Probekleid ist aus bunt-gestreifem Sweatshirtstoff genäht. Ich hatte gerade nicht anderes da. Durch die überaus raffinierten Abnäher entstand eine ganz neue Streifenführung. Das Probekleid hatte gewonnen und wurde direkt angezogen.

Angefixt von dem neuen Schnitt und der Tatsache, dass das Kleid sehr schnell genäht ist, es sind nur 4 Teile, habe ich  direkt eins aus grauem Romanit hinterhergenäht. Einzige Veränderung: das Kleid wurde gekürzt und die Seitenschlitze weggelassen. Auch das Kleid kommt ohne Reißverschluss aus. Das wichtigste ist dabei, dass der Halsausschnitt ohne Beleg auskommt, nur umgeklappt wird und mit einem elastischem Stich gesäumt wird. Das war das Schwierigste am ganzen Kleid, die Naht so hinzubekommen, dass sie dehnbar ist aber der Stoff sich nicht wellt. Leider ergibt es nur ein leicht unscharfes, geknittertes Kleid an der Puppe

Und dann fiel mir der wunderbare schwarze Viscoseromanit in die Hand, den – ich glaube – ich mal von Chrissy von einem Tauschtisch ergattert habe. Daraus nähte ich das Inari-Talvikki Nummer drei. Mit Seitenschlitze und schmaleren Ärmeln. Hier beim Neujahrspaziergang fotografiert.

Das Kleid ist saubequem und warm.

So schnell kann’s gehen. Das mit den Ehen, den Ideen und den neuen Kleidern. Ach was haben wir ein schönes Hobby.

Ich wünsch euch ein kreatives neues Jahr. Happy sewing!

 

 

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Inari von Named Patterns als Wintervariante

Weil ich weiß, dass bei schwierigen Ereignissen im Leben Alltag, Rituale und Routine eine sehr heilsame Wirkung haben, werde ich allen schlechten Meldungen zum Trotz und aus Freude darüber, dass all meine Lieben in Berlin gute Schutzengel hatten, heute beim MMM mitmachen, weil auch dieses Mittwochstreffen für mich ein sehr schönes Ritual ist.
Zudem hat der MeMadeMittwoch und alle Menschen, die ich um ihn herum kennengelernt habe, mein Leben sehr verändert haben. Zum Positiven und das möchte ich hiermit auch würdigen. Ganz vorne dabei ist Claudia Buntekleider, die mein Nähleben noch bunter und abwechslungsreicher gemacht hat,  heute den MMM moderiert und wiedermal ein Kleid zeigt, ganz nach meinem Geschmack.
Auch wenn ich in letzter Zeit die unglaubliche Wirkung von niedergeschriebenen Worten mitbekommen habe, setze ich weiterhin auf diesen Austausch und diese Plattform. Wir haben es in der Hand.

So, jetzt aber zum Kleid.

Seitdem ich im Sommer eine wunderschöne Variante vom Inari Tee Dress von Named Patterns bei Paisley Pirouette gesehen habe, liegt der Schnitt ausgedruckt hier. Viel zu schnell kam dann aber der Herbst und mir fehlte irgendwie der passende Stoff. Im Adventskalender von Named gab es lange Ärmel zu dem Schnitt und die Langarmvarianten Variante würde dort aus Jersey genäht.

Aus Baumwoll-Poly-Falten-Jersey vom Maybachufer habe ich meine erste Langarmvarianten genäht und bin so begeistert, dass ich direkt eine zweite hinterher genäht habe. Der Jersey Stoff vom zweiten Kleid ist aber dünner und fällt nicht so schön. Eigentlichlich ist das Rückenteil auch länger als der Vorderteil, das ist auf em Fotot aber nicht zu erkennen, seltsam. Auch bekommt das Kleid bei zu dünnem Stoff zu schnell eine Nachthemd-Gefahr. Ich kann also dickeren Jersey für dieses Kleid empfehlen.

Beide Kleider habe ich komplett mit der Overlock genäht, die Säume und den Halsbeleg mit geradem Stich genäht. Damit ist der Ausschnitt nicht dehnbar, jedoch groß genug für den Kopf. Geändert habe ich nichts am Schnitt, ihn nur  um die Hüfte etwas weiter geschnitten – wie immer. Mit Unterkleid fällt und sitzt das Kleid besser.
So bin ich unverhofft zu einem bequemen Weihnachtskleid gekommen. Den Weihnachtskleid Sew Along mußte ich ja leider schwänzen, weil hier gerade zu viel los ist.

Kombinieren läßt sich das Kleid auch super mit meiner Silvia von Schnittchen Nummer zwei finde ich. Diesmal ohne Taschen genäht und verlängert aus Strickstoff von Alfatex.

Ein turbulentes Jahr geht zu Ende.
Wir sehen uns spätestens wieder am 11.1.2017, wenn es beim MeMadeMittwoch um die Lieblingskleidung 2016 geht oder am 15.1. beim Finale der Herzen vom Wintermantel Sew Along. Hoffe bis dahin hat endlich das dünnere Futter den Weg in meine Jacke gefunden.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinen vielen treuen und neuen Leser*innen bedanken, für eure netten Kommentare und Gedankenaustausche.
Ich wünsche euch ein Weihnachtsfest, wie ihr es gerne hättet, und ein friedliches, positives 2017.

Silvia von Schnittchen

Im Winter sind meine große Schwäche die Cardigans. Irgendwie fliegen mir dann immer neue Schnittmuster zu. Nein, ich kaufe sie, keine Bange. Aber ich gebe mich nicht mit einem guten Schnitt zufrieden, sondern probiere immer malwieder was Neues aus.

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So Silvia von Schnittchen eine Coatigan. Eine Mischung zwischen Jacke und Cardigan. Man kann sie mit und ohne Futter nähen, aus unterschiedlichen Materialein. Meine erste Variante ist aus schwarzem Romanit vom Maybachufer. Ungefüttert wie man gut sehen kann.

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Den Schalkragen mag ich besonders. Die Schnitt von Schnittchen sind gut erklärt und konstruiert. Ich frag mich immer, warum ich sie mehr auf englischsprachigen denn auf deutschen Blogs finde. Seltsam.

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Für Fotos von vorne war es einfach zu windig

Dazu einen Minirock aus Seawtshirtstoff und meine neueste Shirt Entdeckung,  ein Toaster No1 von Sew House Seven. Mittlerweile habe ich vier davon, in allen Farben, der Schnitt ist einfach toll.

Meine zweite Silvia Variante an der Puppe ist aus Strick, ohne Taschen genäht dafür verlängert. Ich mag es, wenn Schnitte wandelbar sind. Merke aber auch, dass ich immer mutiger werde mit der Zeit zu variieren und experimentieren

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In diesem Sinne wünsche ich euch einen schöne Mittwoch und verlinke natürlich noch zum MeMadeMittwoch den heute die allerliebste Wiebke moderiert. Ihre Jerseyblusen  finde ich ja immer wieder genial.

Goldstream Carban Jacke für den Mann

Nach einigen kleine und einer großen Nähetappe ist die Winterjacke für meinen Mann auch endlich fertig geworden.  Beim Nähen für andere bin ich irgendwie immer viel aufgeregter und pingeliger. Deshalb geht es weniger gut von der Hand und dauert viel länger.

Aber der Winter zeigte sich von seiner kalten Seite und es gab keinen Aufschub mehr.

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Der Schnitt ist Goldstream Peacoat von Thread Theorie. Eine klassische Carbanjacke mit modernen Elementen. Genäht habe ich Variante 1, jedoch die Schulterklappen weggelassen. Der Schnitt ist gut erklärtauch auch in englisch gut verständlich und sparsam aber sinnvoll bebildert. Alle Teile  passten super zusammen, Änderungen waren nicht nötig. Das Nähen war eigentlich keine Schwierigkeit.

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Der Stoff ist ein Woll/ Kaschmirgemisch vom roten Faden. Das Futter hat mein Mann sich in Utrecht ausgesucht und ich hab schwer den Verdacht es ist ein Seidengemisch. Das Vernähen war recht einfach, es verzog nicht nichts und es fühlt sich unglaublich weich an, das Hineingleiten in die Jacke ist ein Traum. Ich bin etwas neidisch.

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An die Innentsche habe ich auch gedacht.

Die Knöpfe sind von Plissee Becker in Köln.

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Mein Mann ist begeistert und trägt die Jacke täglich. Sie ist warm genug für kalten Tagen und man schwitzt trotzdem nicht darin in der Bahn. Die Stoffkombie scheinen also recht atmungsaktiv zu sein. Als wir die Fotos gemacht haben, gabs Minusgrade, deshalb die dünne Daunenjacke drunter.

Und falls ihr euch fragt, warum es die Jacke nicht erst zu Weihnachten gab: Es war ein Geburtstagsgeschenk. Den Gutschein dazu gabe es schon im Januar.

Ich wünsche euch einen schönen dritten Advent.

Toaster Sweater 1 und 2 von Sew House Seven

Es gibt mich noch und hier wird auch noch genäht. Aber meist nähe ich unkomplizierte Sachen, Shirts oder Cardis. Danach ist mir gerade.

Eine tolle Neuentdeckung ist der Toaster Sweater von Sew House Seven. Beide Varianten hab ich mir direkt gekauft.
Toaster 1 ist ein Raglan Shirt mir sehr breiten Bündchen und kleinem Rollkragen. Toaster 2 zwei hat eingesetzte Arme – oder wie nennet man das- Schlitze an den Seiten und eine tollen Ausschnitt. Ich kenn nur die englische Bezeichnung: Turtle Neck.

Ich habe beide direkt zweimal genäht. So flott ging das. Laut Maßtabelle hätte ich XL. Das war jedoch zu groß und L reicht wirklich.
Sie passen beide zu meinen gerade bevorzugten Winterminiröcken.
Toaster 1 aus Viscose-Jersey vom roten Faden, den besten Viscose Jersey ever,  zu diesem Rock.img_4825 img_4819 Toaster 2 aus einem gefalteten Wolljersey  von Thatchers mit einem Mini aus Steppstoff auch von Theatchers.

img_4835img_4832Hier sieht man die Seitenschlitze sehr schön.

Mein Probetoaster ist aus schwarzem Baumwolljersey hier trage ich es zur Barb Strech Pant von Style Arc. Zu Recht laut Pattern Review der beste Schnitt 2015. Eine sehr bequeme gut sitzende und schickere Hose.  Genäht habe ich sie aus Wollcrepe vom Stoffschrottplatz. Der Schnitt funktioniert nur mit leicht dehnbaren Stoffen und hat einen Gummizug im Bund.

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Probetoaser 1 aus Viscosejersey vom Maybachufer.

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Die Hose liegt schon lange hier, sie ist bequem und gefällt mir auch sehr, wird aber selten getragen. Vielleicht fehlten bisher aber auch die passenden Oberteile und Anlässe, ich weiss es nicht. Aber auch die Fotos überzeugen mich nicht wirklich. Vielleicht mit Blazer drüber.

Lustigerweise trage ich mittlerweile wirklich viel lieber Röcke und Kleider als Hosen, das hätte ich mir vor drei Jahren echt nicht vorstellen können. Wie sich doch Vieles im Leben ändert, was wir vorher nie für möglich gehalten haben. Also öfter mal die Komfortzonen verlassen und Neues wagen.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Adventszeit.

Knitterkleid Experimente

Mein Job und manchmal auch das Leben sind kompliziert genug, deshalb bevorzuge ich unkomplizierte schnelle Nähprojekte, die trotzdem was hermachen. So backe ich auch Kuchen. 😉 Und ich mag Schnitte, die viele Varianten ermöglichen, wandelbar sind, mit unterschiedlichen Stoffen und Längen.
Der Knitterkleid von Crafteln gehört für mich in diese Kategorie. Auch wenn mir das beim Nähen des ersten Kleides – also damaliges Probenähen – nicht so ganz klar war.

Dank Austausch in der Nähcommunity, wurde ich auf viele Möglichkeiten für diesen Schnitt aufmerksam. Claudia hat tolle ungeknitterte Varianten genäht, Dodo auch.

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Und so ist meine neuste Variante aus schon gekrashtem Stoff. Da spart man sich das Knittern. Im Sommer habe ich das Kleid schon angefangen. Musste aber beim Anprobieren merken, dass der Stoff doch viel dicker und wärmer war, als ich dachte. Deshalb wurde es erst jetzt feritggenäht. Ich bin begeistert. Da ich mir noch nicht sicher bin, ob ich aufgrund von Zeitmangel am Weihnachtskleid Sew Along mitmachen kann, habe ich auf jeden Fall schonmal ein potentielles Weihnachtskleid in Petto.

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In diesem Kleid gefällt mir auch die Rückenansicht. Das passiert bei mir ganz selten.

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Und weil ich dringend blaue Oberteile brauche, gab’s noch die Bluse auch in Größe 4 aus blauem Baumwollstoff vom Maybachufer.

Der Stoff war jedoch viel zu dick für diese Bluse und hatte auch seltsame Farbfehler. Für die Knitterbluse ist dieser Stoff meiner Meinung nach nicht geeingnet. Ich hab ihn nur für’s Beweisfoto aufgehoben. Wenigstens können andere aus meinen Fehlern lernen.

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Die zweite Bluse ist aus Viscosegemisch aus Utrecht. Die eignet sich wesentlich besser und wird auch nicht geknittert. Bei diesem Stoff fällt der Kragen auch toll. So mag ich ihn sehr.

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Einzig der Saum fehlt noch und ein paar Schönheitfehler müssen noch korrigiert werden. Dann ist auch diese Bluse fertig und wird auf jeden Fall noch ein paar Geschwister bekommen. Die Knitterbluse passt super zu meinen neuen Ginger-Jeans, wenn’s mal etwas schicker und trotzdem bequem sein soll.

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Auch wenn ich am Anfang verwirrt war von den Schnittmusterteilen, die doch anders aussahen als ich es gewohnt war, ging das Zusammennähen immer recht flott und unkompliziert. Änderungen waren nicht nötig. Beim nächsten Mal würde ich die Bluse jedoch 3cm länger zuschneiden.

In Frau Craftelns Schnittmusterkiosk gibt’s den Knitterkleidschnitt gerade im Sonderangebot. Deshalb mache ich gerne nochmal Werbung für den Schnitt. Ich bin wirklich überzeugt von ihm, weil er so unglaublich vielfältig ist.

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